Volkshochschul-Zweckverband eröffnet neues Semester mit 150 Mitgliedern und Freunden Startschuss fällt mit Musik und Wortwitz

Bad Driburg (WB/may). Vorträge und Seminare in vielfältigen Bereichen – die Volkshochschule bietet auch im Jahr 2018 wieder umfangreiche Angebote und ist somit neben Schule, Hochschule und Berufsausbildung weiterhin eine wichtige Bildungsinstitution.

Musikalisch: Lara-Sophie Kluwe (rechts) und Elisa-Marie Kluwe haben die Semester-Eröffnung bereichert.
Musikalisch: Lara-Sophie Kluwe (rechts) und Elisa-Marie Kluwe haben die Semester-Eröffnung bereichert. Foto: Maya Mangiacapra

Kabarettist Martin Zingsheim hat die Gäste unterhalten. Foto: Maya Mangiacapra

150 Mitglieder und Freunde des VHS-Zweckverbandes Bad Driburg, Brakel, Nieheim und Steinheim waren der Einladung von Janine Brigant-Loke, Leiterin der VHS, gefolgt und haben im Rathaus in Bad Driburg das Semester 2018 feierlich eröffnet.

Musikalische Untermalung

Für musikalische Untermalung sorgten dabei die Nachwuchstalente Lara-Sophie Kluwe (15) und Elisa-Marie Kluwe (8). Die jungen Musikerinnen wurden beide bereits bei Wettbewerben von »Jugend musiziert« ausgezeichnet.

Elisa-Marie beeindruckte auf der Geige mit Violinkonzert a-Moll op3, Nr. 6 - Allegro von Antonio Vivaldi. Lara-Sophie brachte Scherzo Nr. 2 b-Moll op. 31 von Frédéric Chopin eindrucksvoll am Klavier zu Gehör.

»Die VHS unterstützt die Prozesse des ständigen Lernens für die Menschen in unserer Region auf eine vielschichtige Weise«, erklärte Christa Heinemann, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Bad Driburg in ihrer Begrüßungsrede und lobte das Kursangebot, das Menschen in den verschiedensten Lebenssituationen zu Gute käme und somit nicht zuletzt auch die Attraktivität der Städte erhöhe.

Stets am Puls der Zeit

»Die Volkshochschule war stets am Puls der Zeit, und muss dies auch bleiben, um ihre gesellschaftliche Aufgabe und Verantwortung zu erfüllen«, stellte Janine Brigant-Loke in ihrer Rede heraus. Sie ist bereits seit zehn Jahren Leiterin der VHS und blickte auf ein bewegtes Jahrzehnt, in dem man vieles erreicht habe.

Brigant-Loke erklärte weiter, dass die Projektlandschaft stetig ausgebaut worden sei. Heute decke das Kursangebot insgesamt 11.400 Unterrichtsstunden jährlich für Bürgerinnen und Bürger ab.

Angesichts dieser Angebotsausweitung habe man expandieren können. 2009 sei der Zweckverband in die Geschäftsräume ins Rathaus der Stadt Bad Driburg umgezogen und die Verwaltungsarbeit sei digitalisiert worden.

Brigant-Loke bedankte sich bei ihrem Mitarbeiter-Team für die engagierte Arbeit der letzten Jahre sowie bei allen Sponsoren und Verbandsmitgliedern, ohne die dieser Erfolg nicht möglich gewesen sei.

Die zukünftigen Ziele seien die Sorge für mehr Bildungsgerechtigkeit, das Vorantreiben interkultureller Weiterbildung, die Potenzialförderung von Fachkräften, die gezielte Unterstützung von Menschen jeden Alters und der Ausbau kommunaler Bildungsnetzwerke.

Kultureller Höhepunkt der Semestereröffnung war der Auftritt des Kölner Kabarettisten Martin Zingsheim.

Bissiger Humor

Mit viel bissigem Humor und satirischen Wortwitz analysierte der Komiker den gesellschaftlichen Umgang mit der deutschen Sprache und plädierte für die Rettung altdeutscher Begriffe wie »Bitte und Danke«. Der Wortkünstler verwendete in seinem Soloprogramm »Kopfkino« gekonnt Sprichworte, Karnevalsrufe, Eselsbrücken, Floskeln und Fußballgesänge und bediente sich sämtlicher Klischees.

Egal ob Ehepartner, Eltern, Politiker, Fußballfans, Museumsbesucher, Hundehalter, Fleischesser oder Veganer – Zingsheim nahm alle auf sympathische Weise aufs Korn.

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