Kinderkanal dreht für die »Erde an Zukunft« am und im Glass-Cube von Leonardo In Herste hat die Zukunft begonnen

Bad Driburg (WB). Lollis, die an Kakteen wachsen, keinerlei Müllprobleme, Reisen durch die Zeit – so sieht die Zukunft im Jahr 2121 aus, jedenfalls wenn es nach den Machern der Kinderkanal-Serie »Erde an Zukunft« geht. Im Glass-Cube von Leonardo in Herste hat die Zukunft schon begonnen. Dort wird derzeit für die Serie gedreht – wieder einmal.

Von Frank Spiegel
Finja (von rechts), Nico und Florenz stehen am und auch im Glass-Cube von Leonardo mit Felix Seibert-Daiker vor der Kamera. Die Sendung wird am Donnerstag, 29. September, um 19.25 Uhr im Kinderkanal zu sehen sein.
Finja (von rechts), Nico und Florenz stehen am und auch im Glass-Cube von Leonardo mit Felix Seibert-Daiker vor der Kamera. Die Sendung wird am Donnerstag, 29. September, um 19.25 Uhr im Kinderkanal zu sehen sein. Foto: Frank Spiegel

Barbara Poppinga und Simon Vogel sorgen bei den Dreharbeiten für futuristische Pflanzen. Foto: Frank Spiegel

Die Leute vom Kinderkanal sind inzwischen schon zum dritten Mal im Glass-Cube zu Gast. »Wir finden hier ideale Bedingungen vor«, lobt Aufnahmeleiter Niklas Hirschfeld: »Die Location ist superschön, und die Räume verbrauchen sich nicht. Es gibt immer wieder andere Perspektiven, die wir nutzen können.« Und so ist auch ein vierter Besuch schon in Planung.

In einer Sonderausgabe des Magazins lebt Moderator Felix Seibert-Daiker in der Stadt der Zukunft. Dort ist es grün, die Luft ist sauber, fliegende Raumgleiter haben die Autos ersetzt, und Mülldrohnen recyceln Abfall an Ort und Stelle.

Viel Spaß beim Drehen

Viele Umweltprobleme sind gelöst im Jahr 2121, auch wenn die meisten der mehr als zehn Milliarden Menschen in Megastädten wohnen: Verkehr, Strom und Energie fließen nachhaltig und umweltfreundlich.

Wie Moderator Felix sind auch die Kinder Finja und Nico aus Bad Driburg sowie Florenz aus Herford Gäste in der Zukunft. Felix Seibert-Daiker kannten sie bisher aus dem Fernsehen. Ihm nun direkt gegenüberzustehen und gemeinsam vor der Kamera zu agieren, ist für sie ein Abenteuer.

»Das macht großen Spaß. Aber das Drehen dauert viel länger als ich gedacht habe«, erzählt Florenz.

Im Jahr 2121 hat der Kirschbaum ausgedient. Die süßen Früchte wachsen dann an Büschen. Foto: Frank Spiegel

Auch Felix Seibert-Daiker macht die Arbeit im Glass-Cube Spaß. »Wir lachen hier sehr viel miteinander – manchmal mehr als unserem Aufnahmeleiter lieb ist«, plaudert der Moderator aus dem Nähkästchen.

Er schätzt an Bad Driburg die »spannende Kombination von Idylle und Fortschritt. Das Ambiente erinnert ihn an seine Heimat Bad Mergentheim. »Deswegen fühle ich mich hier auch fast wie zuhause«, sagt Felix Seibert-Daiker.

Mit Hilfe eines Zukunftsautomaten namens Iza gelangt der Moderator vom Glass-Cube aus an Orte, die sich schon im Jahr 2016 mit zukunftsweisenden Ideen beschäftigen: So besucht er im fertigen Film die schwedische Stadt Hammarby, die ein unterirdisches Müll-Entsorgungssystem entwickelt hat.

Am Bahnhof Berlin-Südkreuz stehen umweltfreundliche Fortbewegungsmittel – Bahn und Bus, E-Bikes und -Autos – zur Auswahl. Durch Wind- und Sonnenenergie erzeugt er selbst die notwendige Energie dafür und sorgt so für grüne Fortbewegung.

Parallelen zu Leonardo

Für Leonardo-Chef Oliver Kleine passt das Thema der Sendung auch gut zum Unternehmen. »Auch wir befassen uns mit dem Thema mit Blick auf unsere Produkte«, sagt er.

Und einige futuristische Leonardo-Produkte schaffen es auch als Requisite in den Film. Für die Requisiteurin Barbara Poppinga und den Auszugbildenden Simon Vogel gibt es dennoch reichlich zu tun. Schließlich wachsen die futuristischen Pflanzen (noch?) nicht in Herste.

Die Sendung wird am Donnerstag, 29. September, um 19.25 Uhr im Rahmen des KiKA-Themenschwerpunktes »Umwelt schützen jetzt!« ausgestrahlt. Unter diesem Titel startet der Kinderkanal von ARD und ZDF vom 12. September an ein umfassendes Informationsangebot.

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