Reelsener Theatergruppe begeistert mit Satire »Es war die Lerche« Romeo und Julia in der Krise

Bad Driburg-Reelsen (WB). Frech, manchmal auch frivol, temporeich und desillusionierend, aber immer mitreißend: So zaubert die Theatergruppe im Heimatverein Reelsen die bekannte Satire von Ephraim Kishon um Romeo und Julia mit dem beziehungsreichen Titel »Es war die Lerche« auf die Bühne. Bei der Premiere hat es viel Gelächter und Szenenapplaus gegeben. 

Von Wolfgang Braun
Die Laiendarsteller überzeugten mit ihrer Inszenierung.
Die Laiendarsteller überzeugten mit ihrer Inszenierung. Foto: Wolfgang Braun

Der israelische Satiriker Kishon hat das bekannteste Liebespaar der Literaturgeschichte 30 Jahre nach ihrem eigentlich von William Shakespeare gewollten Liebestod in den Mittelpunkt einer Szenenfolge gesetzt, in der sich der gealterte Romeo (deftig und oft urkomisch: Detlef Domröse), der nur noch Augen für seine geliebte Wärmflasche Lisa hat, und Julia (frustriert und vom Ehealltag und ihrem Mann angewidert: Sabine Gemeke) sich bekriegen. Er animiert die Amme von Julia (dank Maskentechnik und Schauspielkunst grandios gealtert: Andrea Heinemann), die schwerreiche Mutter von Julia, die sie pflegt, die Treppe hinabfallen und sterben zu lassen. Sein »Lämmchen« indes will Pater Lorenzo (zittrig, dement, aber immer noch lüstern: Uwe Schicktanz) dafür gewinnen, die Ehe für ungültig zu erklären.

Es gibt drei weitere Vorstellungen des Stückes »Es war die Lerche«: Sonntag, 15. November,  17  Uhr; Samstag, 21. November,  19.30 Uhr sowie Sonntag, 22. November,  17  Uhr.

Den ganzen Bericht lesen Sie am Dienstag in der Lokalausgabe Bad Driburg/Brakel des WESTFALEN-BLATTES.

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