Pömpsen feiert 1000-jähriges Jubiläum Im Heimatgefühl verbunden

Bad Driburg-Pömbsen (WB). Der festen Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft ist am Wochenende in Pömbsen sichtbar geworden. Mit vielen Gästen feierten die Einwohner das 1000-jährige Bestehen ihrer Ortschaft – weltlich wie kirchlich, in Erinnerung an die Vergangenheit und mit Blick auf die Zukunft.

Von Linda Bögelein
Werbung für ihre Heimat machen (von links) Jürgen Bischof, Eva-Maria Bischof, Klaus-Jürgen Egeling, Marita Pein, Franz Breker, Kordula Breker, Detlef Möller und Astrid Möller.
Werbung für ihre Heimat machen (von links) Jürgen Bischof, Eva-Maria Bischof, Klaus-Jürgen Egeling, Marita Pein, Franz Breker, Kordula Breker, Detlef Möller und Astrid Möller. Foto: Linda Bögelein

Was vor fünf Jahren mit losen Stammtischgesprächen begonnen hat, vier Jahre der Planung bedurfte – drei davon intensiv – hat sich nun in einem großen Fest entladen. »Und es war die Mühe wert«, sagte Ortsheimatpflegerin Doris Nolte in ihrer Ansprache. »Wir dürfen voller Stolz sagen, dass der Zusammenhalt im Dorf durch diese Zeit sehr intensiviert wurde und ich bin dankbar dafür, dass ich dabei sein durfte – danke Pömbsen«.

Und die Pömbser haben etwas Großes  auf die Beine gestellt: ein Theaterstück, das auf humorvolle Weise den Bewohnern  den Spiegel vorhielt, ein 1000-Lichterfest, einen stehende Umzug mit 50 Ständen, eine Fotoausstellung, die Pömbsen und seine Einwohner im Wandel der Zeit zeigt, sowie auch eine »Schatzkammer«, die Kostbares und Kurioses aus dem Pfarrhauskeller zeigte. Es war spürbar, dass sich so gut wie jeder Einwohner Pömbsen im Rahmen seiner Möglichkeiten mit eingebracht hatte.

Am Sonntagmorgen stand das Fest aber wieder ganz im Zeichen des katholischen Glaubens. Mit Empfang des Weihbischofs Hubert Berenbrinker an der Markuslinde begann die Prozession zur St.-Mariä-Himmelfahrt-Kirche, wo das Pontifikalamt mit musikalischer Begleitung des Paderborner Domchores zelebriert wurden.

1000-Jahre Pömbsen: eine große Feier,  aber was dann? »Das Fest hat gezeigt, dass der Zusammenhalt hier groß ist, die Unterstützung der Bevölkerung war enorm. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind«, sagt Ortsbürgermeister Friedhelm Möller. Ziel sei es nun, zu versuchen das Dorf so lebendig zu halten, »dass junge Menschen hierbleiben, weil Pömbsen ihre Heimat ist, mit der sie, wenn es möglich ist, auch gerne räumlich verbunden bleiben«.

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