Bauarbeiten am Rathausplatz: Aufregung um kugelförmigen Gegenstand »Weltkriegsbombe« entpuppt sich als Kanonenkugel

Bad Driburg (WB). Bei dem bei Bauarbeiten vor dem Bad Driburger Rathaus gefundenen verdächtigen Gegenstand handelt es sich nicht um eine Bombe aus dem 2. Weltkrieg, sondern um eine Kanonenkugel. Das gab die Polizei am Vormittag bekannt.

Von Michael Robrecht
Karl-Heinz Clemens (links) und Ralf Kuhlpeter vom Kampfmittelbeseitigungsdienst haben eine Kanonenkugel geborgen.
Karl-Heinz Clemens (links) und Ralf Kuhlpeter vom Kampfmittelbeseitigungsdienst haben eine Kanonenkugel geborgen. Foto: Dennis Pape

 Auf dem Rathausplatz in Bad Driburg wurde bei Bauarbeiten am Freitag gegen 8.15 Uhr ein kugelförmiger Gegenstand aufgefunden, von dem vermutet wurde, dass es sich hier möglicherweise um eine Sprengmine aus dem 2. Weltkrieg handeln könnte. Vorsorglich wurde der Fundort abgesperrt und ein Gebäudeteil des angrenzenden Rathauses geräumt. Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes stellten gegen 10.45 Uhr fest, dass es sich bei dem Gegenstand um eine ungefährliche Kanonenkugel aus der Zeit vor dem ersten Weltkrieg handelt.

Erleichterung bei den Behörden und bei den Driburgern: Es hätte durchaus sein können, dass bei einer Bombenentschärfung durch den Kampfmittelräumdienst Teile der Innenstadt hätten geräumt werden müssen. Was für ein logistischer Aufwand und was für eine Aufregung bei den Menschen so eine Evakuierung bedeutet, hat die Stadt Holzminden vor ein paar Jahren erlebt, als an einem Supermarkt eine Weltkriegsbombe freigelegt worden ist und die Innenstadt komplett geräumt werden musste.

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