Neujahrsempfang: Pfarrer Pehle berichtet über Veränderungen in St. Stephan Vlotho Eine aktive Gemeinde

Vlotho (WB). St. Stephan Vlotho hat sich in eine sehr aktive Gemeinde entwickelt: Beim Neujahrsempfang im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst hat Pfarrer Jörg Uwe Pehle eine positive Bilanz der Veränderungen in der evangelisch-lutherischen Stadtgemeinde gezogen.

Von Jürgen Gebhard
Jörg Uwe Pehle berichtet über die Veränderungen in seiner Gemeinde.
Jörg Uwe Pehle berichtet über die Veränderungen in seiner Gemeinde. Foto: Jürgen Gebhard

Kirchenmusikalische Arbeit

Er stellte auch die Arbeit von Kantorin Liga Auguste heraus, die im März vorigen Jahres und damit nur wenige Monate nach seiner eigenen Einführung ihren Dienst aufgenommen hatte. St. Stephan sei wieder der zweite kirchenmusikalische Schwerpunkt im Kirchenkreis Vlotho, sagte Pehle. Er verwies auf die von der Kantorin geleiteten Konzerte, auf Kantorei und Gospelchor und auf die Musik in den Gottesdiensten.

Viele Veränderungen

Eine Neuerung habe es in der Konfirmandenarbeit gegeben: »Erstmals haben Konfirmanden von St. Stephan am Vlothoer Konfi-Camp teilgenommen. Wir wünschen uns, dass die jungen Leute nach ihrer Konfirmation bei uns bleiben.«

Der Pfarrer nannte weitere Schwerpunkte und Veränderungen aus den vergangenen zwölf Monaten, unter anderem: das neue Gemeindebüro, die Renovierung des von ihm und seinem Mann bewohnten Pfarrhauses, den Aufbau der Kontakte mit Stadtmarketing, Stadtbücherei, Werbegemeinschaft und Stadtverwaltung, die Aktivitäten zum Luther-Jubiläum mit Otmar-Alt-Ausstellung, die Gottesdienste mit Kanzelreden, die gemeinsamen Veranstaltungen und Gottesdienste mit anderen Gemeinden in der Region Vlotho, den Kinderbibeltag auf der Burg, den Weihnachtsliedergottesdienst am zweiten Feiertag, die Übertragung der Präses-Predigt sowie neue Gemeindegruppen. Ganz besonders bedankte er sich zum Abschluss bei seinem Presbyterium, das ihn jederzeit unterstütze: »Es macht Spaß, mit Euch zu arbeiten.«

»Miteinander reden«

Als neuer Pfarrer von St. Stephan habe er eine große Offenheit und eine gute Zusammenarbeit erfahren. Auf dieser Grundlage werde die Kirchengemeinde das Leben in dieser Stadt zukünftig mitgestalten.

»Ich wünsche mir, dass wir auf Augenhöhe miteinander reden, nicht übereinander«, sagte Pehle und weiter: »Miteinander reden, die Dinge klären – fertig. Alles andere bringt nichts und tut vielen Menschen nur weh.«

Nach dem Grußwort nutzten die zahlreichen Gemeindemitglieder und Gäste die Gelegenheit, bei einem kleinen Imbiss ins Gespräch zu kommen.

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