Vermisster Galloway-Jungbulle aus Vlotho wird in Porta Westfalica gesichtet Wildkamera filmt Albert

Vlotho (WB/pab).  Seit fast zwei Wochen ist der etwa 150 Kilogramm schwere, weiße Galloway-Jungbulle Albert aus Vlotho auf der Flucht. Nachdem zwischenzeitlich jede Spur von dem sieben Monate alten Tier zu fehlen schien, gibt es aktuell wieder Hoffnung.

Mit diesem Foto sucht Familie Franzmeier nach Albert, der seit dem 7. Januar vermisst wird. Bürger von drei Kommunen halten mittlerweile Ausschau nach dem Tier.
Mit diesem Foto sucht Familie Franzmeier nach Albert, der seit dem 7. Januar vermisst wird. Bürger von drei Kommunen halten mittlerweile Ausschau nach dem Tier.

Zunächst wurde Albert im »Twellsiek« in Porta Westfalica-Holtrup gesehen, konnte aber wieder entwischen. Nun ist er von einer Wildkamera in einem Waldstück auf Portaner Gebiet gefilmt worden, kaum drei Kilometer Luftlinie von seinem Geburtsort am Sichtepöhl in Vlotho-Uffeln entfernt.

Jürgen und Nicole Franzmeier, aus deren Herde der scheue Albert stammt, hatten ihre Kamera an dieser Stelle platziert, da das Tier in der Nähe gesichtet worden war. Auf dem Film sieht Albert etwas zerzaust und mager aus, doch das Tier scheint bislang keine Verletzungen erlitten zu haben.

Frost macht Züchtern Sorge

Die schlimmsten Befürchtungen seiner Züchter haben sich demnach nicht erfüllt: Wegen des möglichen starken Frosts samt Schneefall könnte Albert Schwierigkeiten bekommen, etwas zu fressen zu finden, sorgte sich Nicole Franzmeier.

Auch ein Sturz in die Weser könnte dem Jungbullen gefährlich werden. Ein Zusammentreffen zwischen dem ängstlichen Tier und Teilnehmern des Straßenverkehrs wäre wohl wegen der großen Unfallgefahr für beide Seiten sehr unerfreulich.

Mit Futter soll Albert nun erneut angelockt werden. Jürgen und Nicole Franzmeier wollen versuchen, ihn zu betäuben. Dafür müssten sie aber mindestens auf eine Nähe von 20 bis 30 Metern an das Tier herankommen herankommen. Die »Bullenjagd« bleibt also spannend.

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