Witteler Straße/Knickstraße: Dr. Tim Ostermann erwartet Mittelfreigabe noch im Juli oder August Hoffnung auf baldigen Ausbau

Vlotho/Löhne (WB). Der Ausbau der Knickstraße/Witteler Straße steht möglicherweise unmittelbar bevor. Der Herforder CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Tim Ostermann hält es für »sehr realistisch«, dass das Bundesverkehrsministerium die erforderlichen 23 Millionen Euro schon im Juli oder August freigeben wird. Mit dem Ausbau könnte dann noch in diesem Jahr begonnen werden.

Von Jürgen Gebhard
Für Lastzüge ist die Witteler Straße/Knickstraße eine wichtige Verbindungsstrecke zwischen Vlotho-Exter und Löhne. Die Fahrbahn ist viel zu schmal und von Schadstellen übersät. Vor allem im Winter, wenn es glatt ist, kommt es hier regelmäßig zu Unfällen.
Für Lastzüge ist die Witteler Straße/Knickstraße eine wichtige Verbindungsstrecke zwischen Vlotho-Exter und Löhne. Die Fahrbahn ist viel zu schmal und von Schadstellen übersät. Vor allem im Winter, wenn es glatt ist, kommt es hier regelmäßig zu Unfällen. Foto: Jürgen Gebhard

Auf Anfrage dieser Zeitung erinnert Tim Ostermann daran, dass die Mittelfreigabe für den Ausbau dieser wichtigen Verbindungsstrecke bereits für das vorige Jahr fest eingeplant gewesen sei. »Damals stand diese Straße auf Platz vier. Drei andere Straßen in anderen Regionen des Landes haben den Zuschlag bekommen. Jetzt haben wir gute Chancen«, so der Abgeordnete. Im April und zuletzt im November 2014 habe er hierzu Gespräche mit dem zuständigen Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann geführt.

Gemeinsam mit dem Vlothoer SPD-Bundestagsabgeordneten Stefan Schwartze und dem Präsidenten der Industrie- und Handelskammer (IHK), Wolf Dietrich Meier-Scheuven, hat Tim Ostermann in dieser Sache gerade einen Brief an das Bundesverkehrsministerium geschrieben. Um an die erforderlichen Mittel zu gelangen, sei es wichtig, parteiübergreifend zu handeln.

Die Knickstraße sei im Investitionsrahmenplan des Bundes als »Prioritäres Vorhaben« enthalten, alle Grundstücksfragen seien bereits vor Jahren geklärt worden, schon 2012 sei es zum Planfeststellungsbeschluss gekommen. Niemand habe mehr Verständnis für die »unerträglich lange Planungsphase«.

Siegfried Mühlenweg, Vorsitzender der Vlothoer FDP, äußert sich wie folgt: »Das Projekt ist wichtig. Die Knickstraße ist eine wichtige Verbindung zur Autobahn.« Es sei schlichtweg inakzeptabel, dass es immer wieder zu lebensgefährlichen Situationen mit Lastwagen komme, wenn »sich die dicken Brummer an engen und kurvigen Stellen begegnen«.

Auch StraßenNRW wartet auf die Freigabe der Mittel. Es geht immerhin um 23 Millionen Euro. Behördensprecher Sven Johanning: »Planerisch ist alles vorbereitet. Wir könnten loslegen.« Bei der von Tim Ostermann erwarteten Mittelfreigabe könnte noch in diesem Jahr mit den Arbeiten im Streckenabschnitt Exter begonnen werden. Hauptziel des Ausbaus ist es, die Strecke zu begradigen. Es wird weiterhin nur jeweils eine Richtungsfahrbahn und auch keine Mehrzweckstreifen geben.

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