Lange Straße: Bürgerbegehren gegen Ausbau der Nebenanlagen startet Listen werden jetzt ausgelegt

Spenge (WB). Jetzt kann’s losgehen: Die Unterschriftenlisten für ein Bürgerbegehren gegen den Ausbau der Nebenanlagen der Langen Straße (L 783) in Spenge werden in Kürze ausgelegt. Die Stadt hat die dafür nötige Kostenschätzung über die Folgen jetzt vorgelegt.

Von Gerhard Hülsegge
Die Lange Straße in Spenge ist schon Baustelle und teilweise gesperrt. An der Mühlenburger-/Ecke Biermannstraße entsteht ein Kreisel zur Erschließung des neuen Fachmarktzentrums. Der Einzelhandel leidet laut Anwältin Frauke Busch unter den Umleitungen.
Die Lange Straße in Spenge ist schon Baustelle und teilweise gesperrt. An der Mühlenburger-/Ecke Biermannstraße entsteht ein Kreisel zur Erschließung des neuen Fachmarktzentrums. Der Einzelhandel leidet laut Anwältin Frauke Busch unter den Umleitungen. Foto: Gerhard Hülsegge

Das Büro Bockermann und Fritze (Ing.Consult B&F) aus Enger nimmt eine Kostensteigerung von 30 bis 50 Prozent an, wenn erst in 10 bis 15 Jahren (spätestens nach 50 Jahren) die Nebenanlagen abgeschrieben und erneuert werden müssen. Ob es dann eine Förderung durch Land oder Bund gebe, sei ungewiss, ließ die Kommune Rechtsanwältin Frauke Busch wissen.

Anwältin kritisiert »Luxusausbau«

Die Juristin vertritt die Interessen der Anlieger und Geschäftsinhaber an der Langen Straße, die ruinöse Geschäftseinbußen befürchten, sollte der vom Rat der Stadt Spenge gefasste Beschluss, die Nebenanlagen im Zuge der Deckenerneuerung (durch den Landesbetrieb Straßen NRW) ebenfalls zu erneuern, bereits 2016/17 umgesetzt werden.

»Die geplanten Baumaßnahmen stellen – provokant formuliert – einen komfortablen und teuren Ausbau dar, der in Richtung ›Luxusausbau‹ geht«, meint Rechtsanwältin Busch. Ausführlicher Bericht in der Freitag-Ausgabe, 8. April, des WESTFALEN-BLATTes, Lokalausgabe Enger-Spenge.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.