Küchenbrand an der Griesenbruchstraße – 45 Einsatzkräfte vor Ort Feuerwehr rettet drei Menschen aus brennender Wohnung

Spenge (WB). Küchenbrand – Menschenleben in Gefahr. So lautete die Alarm-Meldung, die am Ostersamstag um 11.06 Uhr bei der Feuerwehr Spenge einging. An der Griesenbruchstraße brannte es im Obergeschoss, drei Senioren waren eingeschlossen. Mit 45 Mann rückte die Feuerwehr aus.

Von Kathrin Weege
Über die Drehleiter aus Dreyen hat die Feuerwehr den Brand im Obergeschoss eines Hauses in der Griesenbruchstraße gelöscht. In der Wohnung befanden sich drei Personen, eine Frau wurde verletzt und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.
Über die Drehleiter aus Dreyen hat die Feuerwehr den Brand im Obergeschoss eines Hauses in der Griesenbruchstraße gelöscht. In der Wohnung befanden sich drei Personen, eine Frau wurde verletzt und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Foto: Kathrin Weege

Die Freiwillige Feuerwehr aus Spenge mit Unterstützung der Drehleiter aus Dreyen hatte den Brand schnell im Griff, die drei älteren Bewohner – zwei Frauen und ein Mann – wurden gerettet. Zwei befanden sich in einem Zimmer neben der Küche, eine Frau war direkt in der Küche. Sie musste anschließend mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden, befindet sich aber nicht in Lebensgefahr. Die beiden anderen blieben unverletzt. »Eine der beiden Personen ist gehbehindert und sitzt im Rollstuhl. Wir haben sie mit einem Tragetuch über das Treppenhaus nach unten gebracht«, so Thomas Reschke, Einsatzleiter und Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Spenge.

Fest steht, dass das Feuer in der Küche im Bereich der Dunstabzugshaube ausgebrochen ist – die genaue Ursache ermittelt die Kriminalpolizei, die direkt, nachdem die Arbeiten der Feuerwehr abgeschlossen waren, die Wohnung untersuchte.

Die Feuerwehr war mit dem Löschzug Lenzinghausen, der Löschgruppe Hücker-Aschen und dem Löschzug Spenge-Mitte vor Ort. Zudem waren die Drehleiter aus Dreyen, zwei Rettungsfahrzeuge, ein Notarzt und die Polizei im Einsatz. Die Griesenbruchstraße wurde im Bereich des betroffenen Hauses abgesperrt. Der Löschangriff erfolgte mit zwei dicken C-Rohren von innen und mit der Drehleiter über das Dach.

Die Wohnung im Obergeschoss ist vorerst nicht bewohnbar. Nach ersten Schätzungen von Feuerwehrchef Reschke dürfte sich der Schaden auf mindestens 50 000 Euro belaufen. Die anderen Wohnungen im Haus wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Nachdem das Feuer gelöscht war, hat die Feuerwehr die Zwischendecke entfernt und in diesem Bereich mit einer Wärmebildkamera nach Glutnestern gesucht, um ein erneutes Entfachen des Brandes zu vermeiden. Einer der Feuerwehrleute erinnerte sich, dass es genau bei diesem Haus schon einmal einen Brand und einen Feuerwehreinsatz gegeben hatte.

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