Meller Club kann Auflagen von Stadt und Polizei nicht erfüllen »Naava« nach Disco-Razzia geschlossen

Melle (WB/sal/acl). Nachdem es bei einem Rap-Konzert in der Großraumdisco »Naava« in Melle (Landkreis Osnabrück) an der Grenze zum Kreis Herford eine Razzia der Polizei gegeben hat, ist der Club nun erst mal geschlossen.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann

Dies hat der Betreiber VIDA GmbH auf seiner Facebook-Seite am Freitagnachmittag mitgeteilt : »Leider müssen wir euch mitteilen, dass wir vorübergehend geschlossen haben«, heißt es dort. Veranstaltungen wie etwa das »Festival Russaki« werden verlegt oder verschoben.

Der Betreiber weiter: »Wie viele von euch sicherlich mitbekommen haben war in der letzten Woche die Polizei, inklusive der Stadt Melle und dem Bauamt bei uns.«

Gemeint ist der Einsatz vom 3. auf den 4. März:  Ein Beamter und mehrere Gäste wurden dabei verletzt, weil es zu tumultartigen Szenen nach dem Konzert von Farid Bang und Kollegah gekommen war.

»Wir werden uns bessern«

Hintergrund der Razzia sind Ermittlungen gegen Betreiber des Clubs gewesen. »Die Polizei und die Stadt hatten die Aktion am ›Naava‹ veranlasst, um möglichen gewerbe- und ordnungsrechtlichen Verstößen nachzugehen. Die Steuerbehörde hat sich dann da drangehängt«, erklärte der Osnabrücker Oberstaatsanwalt Volker Brandt damals gegenüber dem WESTFALEN-BLATT.

»Wie viele von euch sicherlich mitbekommen haben war in der letzten Woche die Polizei, inklusive der Stadt Melle und dem Bauamt bei uns«, räumt der Betreiber auf Facebook ein. » Dabei haben die Ämter ein paar Mängel festgestellt. Wir haben es diese Woche leider nicht geschafft diese Mängel zu beheben. Die Sicherheit unserer Gäste geht natürlich vor. Wir arbeiten auf Hochtouren diese Punkte zu beheben. Wir werden uns bessern.« 

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