Kinder- und Jugendzirkus Karibu gastiert im Haus des Gastes Jongleure und Clowns

Rödinghausen (WB). So etwas hat es im Haus des Gastes noch nie gegeben. Erstmals in der Geschichte des Veranstaltungsortes haben sich im Zuge des Kulturfrühstücks Artisten in luftige Höhen gewagt.

Von Annika Tismer
Der Kinder- und Jugendzirkus Karibu gastiert im Haus des Gastes. Neben Akrobatik und Jonglage hatten die Jungen und Mädchen auch im Clownskostüm großen Spaß. Viele Nachwuchskünstler aus dem Kreis Herford waren mit dabei.
Der Kinder- und Jugendzirkus Karibu gastiert im Haus des Gastes. Neben Akrobatik und Jonglage hatten die Jungen und Mädchen auch im Clownskostüm großen Spaß. Viele Nachwuchskünstler aus dem Kreis Herford waren mit dabei. Foto: Annika Tismer

Denn mit dem Kinder- und Jugendzirkus Karibu, in dem auch zahlreiche Nachwuchskünstler aus dem Kreis Herford mitwirken, hat die Gemeinde Rödinghausen dieses Mal eine ganz besondere Veranstaltung organisiert. Und dafür brauchte es besonders viel Vorbereitung.

»Für einige Nummern der Zirkusvorstellung brauchten wir jedoch einen stabilen Balken unter der Decke. Wir haben das Gebälk im Haus des Gastes deshalb überprüfen lassen. Und erfreulicherweise wurde festgestellt, dass das Gebälk tatsächlich geeignet ist, um es für die Tücher und Seile der Nummern zu nutzen«, sagte Rolf Botzet von der Gemeinde Rödinghausen.

Botzet selber hatte die Idee zu dem Projekt gehabt und den Zirkus eingeladen. »Ich finde es toll, was die Kinder und Jugendlichen leisten und dabei auch noch Spaß haben«, sagte er. Alle Akteure seien mit viel Leidenschaft und Begeisterung dabei.

Fast 20 akrobatische Nummern vorgeführt

Das konnten auch die Besucher des ersten Kulturfrühstücks in diesem Jahr hautnah erleben. Denn die 30 jungen Artisten überzeugten nicht nur durch ihre atemberaubenden Darbietungen, sondern auch durch die Freude, die sie bei ihren Kunststücken zeigten.

In fast 20 verschiedenen Nummern begaben sich die Kinder und Jugendlichen an einem Tuch oder Reifen hängend in luftige Höhen. Sie wirbelten mit Hilfe eines Trampolins mit einem Salto auf dem Weichboden, erklommen ein am Gebälk festgebundenes Seil oder witzelten bei einigen Clownnummern.

Verpackt war die gesamte Show in eine Geschichte, bei der sich eine der Akteurinnen auf die Reise begibt, um endlich Urlaub zu machen und zu entspannen – nicht, ohne vorher der Katze den Dosenöffner für das Futter zu Hause zu lassen.

Unterwegs steht sie erst auf dem falschen Gleis, verpasst ihr Schiff und lässt sich schließlich auch noch ihren Proviant klauen. Dargestellt wurden all diese Szenen durch die vielen verschiedenen Jonglage-, Turn- und Akrobatiknummern.

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