Unternehmen am Mahnerfeld in Löhne-Gohfeld erweitert Verwaltungstrakt und Hofgelände Autohaus expandiert

Löhne-Gohfeld (WB). Innerhalb von zehn Jahren hat sich das Autohaus Mahnerfeld in Gohfeld an der Oeynhausener Straße so gut etabliert, dass inzwischen zum zweiten Mal angebaut werden muss. Neben der Erweiterung des Verwaltungstraktes ist auch eine Vergrößerung des Hofgeländes für Parkplätze vorgesehen.

Von Sonja Gruhn
Die Geschäftsführer des Autohauses Mahnerfeld (von links) Temel Bulut, Mustafa Üzüm und Ümmet Esen zeigen die Pläne für den zweistöckigen Anbau, der den Verwaltungstrakt des Autohauses an der Oeynhausener Straße vergrößern wird.
Die Geschäftsführer des Autohauses Mahnerfeld (von links) Temel Bulut, Mustafa Üzüm und Ümmet Esen zeigen die Pläne für den zweistöckigen Anbau, der den Verwaltungstrakt des Autohauses an der Oeynhausener Straße vergrößern wird. Foto: Sonja Gruhn

»Wir sind seit 2008 mit dem Autohaus hier am Standort und hatten bereits 2010 einen Lackier- und Karosseriebetrieb mit einer Fläche von etwa 500 Quadratmetern angebaut. Nun haben wir festgestellt, dass wir noch mehr Platz brauchen«, sagt Temel Bulut. Er ist neben Mustafa Üzüm und Ümmet Esen einer der drei Geschäftsführer des Autohauses Mahnerfeld. Gemeinsam sind sie Mieter der Grundstücksgemeinschaft Bulut Esen Üzüm GbR.

Anbau als doppelstöckiger Verwaltungstrakt geplant

Der neue Anbau wird eine Grundfläche von 75 Quadratmetern haben und doppelstöckig im Anschluss an das bestehende Gebäude des Autohauses und in Richtung Spielothek errichtet. Somit entstehen insgesamt 150 Quadratmeter Fläche. »Überwiegend werden dort Büros, eine Küche und ein Sozialraum eingerichtet. Der jetzige Bürotrakt bleibt erhalten, wird im Anschluss aber modernisiert«, sagt Bulut.

So soll eine spezielle Umkleide für die Handwerker entstehen, zudem sollen die Sanitäreinrichtungen für die Kunden und die Mitarbeiter modernisiert werden. »Im Ausstellungsraum für die Fahrzeuge werden wir die Fliesen austauschen. Die komplette Fassade wird ebenfalls erneuert und bekommt wie der Anbau einen modernen Anthrazit-Look«, sagt Temel Bulut.

Die Pläne für den Anbau hat seine Schwester, die Architektin Leyla Bulut, erstellt. Das Gebäude soll mit Mineralwolle gedämmt werden. Energetisch gesehen, werde der Anbau über dem Standard liegen. »Im vergangenen Herbst haben wir unsere alte Heizung von 1980 ausgetauscht und sie gleich für den Anbau konzipiert.«

Im Herbst wird das zehnjährige Bestehen gefeiert

Mit den Erdarbeiten wurde bereits in der vergangenen Woche begonnen, allerdings stagnieren diese derzeit durch den Frost. »Wir planen mit einer Bauzeit von drei bis vier Monaten. Im Sommer soll alles fertig sein. Denn im Herbst wollen wir unser zehnjähriges Bestehen feiern«, sagt Temel Bulut. Bis dahin soll auch der Hof in Richtung der benachbarten Bäckerei um etwa 150 Quadratmeter erweitert worden sein.

Etwa 350.000 Euro investieren die Eigentümer des Autohauses in die Maßnahmen. Sie seien notwendig geworden, da sich mit der Entwicklung des Betriebes auch die Mitarbeiterzahl vergrößert habe. »Am Anfang hatten wir sechs bis sieben Leute. Mit dem Anbau der Lackiererei kamen 2010 acht weitere hinzu. Insgesamt sind es inzwischen 20 Mitarbeiter«, sagt Temel Bulut. Und künftig sollen es noch mehr werden.

»Wir werden noch zwei bis drei Mitarbeiter einstellen, da wir die Schadensabwicklung erweitern wollen, um besseren Service für unsere Kunden zu bieten. Dafür wird es dann einen direkten Ansprechpartner geben.«

Erste Überlegungen zu weiteren Plänen gibt es bereits

Nach den Bauarbeiten bleibe noch ein bebaubarer Streifen von etwa acht Metern Breite im Bereich der Werkstatt übrig. Die ersten Überlegungen zu deren Erweiterung gebe es zwar bereits, aber vor 2020 solle damit nicht begonnen werden.

Dass das Autohaus innerhalb von zehn Jahren so gewachsen ist, freut die Inhaber. »Es gibt einem ein gutes Gefühl und ist auch eine Bestätigung für den Standort Löhne«, sagt Temel Bulut. »Es macht auch mal Spaß, wenn man mit anderen Sachen außer den Autos zu tun hat. Es ist nicht so einseitig«, sagt Temel Bulut offensichtlich zufrieden.

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