13. Auflage auf dem Festplatz am Löhner Freibad lockt wieder zahlreiche Besucher an DJs heizen beim »Feuerabend« ein

Löhne (LZ). Warm und hell haben die Flammen geleuchtet und die Kälte des Winters vertrieben. Die Löschgruppe Mennighüffen entzündete am Samstagabend das große Feuer auf dem Festplatz am Freibad. Damit eröffnete sie offiziell den 13. »Feuerabend«.

Von Natalie Lydia Meyer

»In den vergangenen Jahren hatten wir immer etwa 1500 Gäste. Wir möchten jedem Besucher danken, dass er heute mit uns feiert«, sagte Bernd Ritter von dem Organisationsteam Vitale City. »Da macht es Freude, weitere Veranstaltungen auszurichten, und das Wetter ist heute auch wunderbar«, fügte Svenja Mannebach von der Stadtmarketinggruppe Vitale City hinzu.

Auch bei den zahlreichen Besuchern erfreute sich der »Feuerabend« erneut großer Beliebtheit. »Das Fest ist für alle. Es ist sowohl für Groß als auch Klein gesorgt«, betonte Besucherin Simone Schendel, die es sich zusammen mit ihrer Familie auf den Heuballen um das Feuer gemütlich gemacht hatte. Es dauerte nicht lange und die aufgestellten Heuballen waren reichlich besetzt. Alle Besucher genossen die Wärme des Feuers und das gemütliche Beisammensein.

Gespendet wurde das Feuerholz von der Firma Budde. »Ohne das gespendete Holz wäre der Abend gar nicht möglich gewesen. Für diese Unterstützung sind wir sehr dankbar«, betonte Svenja Mannebach. Auf dem Festplatz brannten auch kleine Feuerstellen, an denen die Kinder zu ihrer großen Begeisterung Marshmallows und Stockbrot rösten konnten. Für das regelmäßige Auflegen des Holzes bei den kleinen Feuerstellen war die Jugendfeuerwehr Mennighüffen zuständig.

»Das Stockbrot ist sehr lecker«, erzählte Besucherin Lena (9), die zusammen mit ihrer Familie das erste Mal den »Feuerabend« besuchte. Doch auch Stammgäste fanden den Weg zum Feuerfest. »Das Wetter ist traumhaft und die Feuerzangenbowle lecker. Also alles super«, sagte Axel Oberschelp.

Neues Musikkonzept in diesem Jahr

Neben reichlich Heißgetränken kümmerten sich die Organisatoren, die Mitglieder der Stadtmarketinggruppe Vitale City, mit vielen Leckereien um das leibliche Wohl. An 13 Buden wurden zum Beispiel Pizza, Bratwurst, Pommes, Flammkuchen, Crêpes und Waffeln angeboten.

Musikalisch untermalt wurde der Abend von den DJs »HES«. Erstmalig gab es damit keine Livemusik. »Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Livemusik auf dem Abend eher untergeht. Deshalb haben wir uns dieses Jahr für ein anderes Konzept entschieden«, erklärte Bernd Ritter. Je später der Abend wurde, desto mehr Besucher fanden den Weg vor die Bühne. Insbesondere die Kinder tanzten fröhlich zur Partymusik.

Das Vorbild des »Feuerabends« ist der nordische Brauch des Biikebrennens. Biike entstammt dem Altfriesischen und bedeutet Zeichen. »Man weiß heutzutage nicht mehr, ob das Feuer dazu diente, die bösen Geister des Winters zu vertreiben oder ob es als Verabschiedung der Walfänger gedacht war. Auf jeden Fall hilft es gut die winterliche Kälte zu vertreiben«, sagte Svenja Mannebach.

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