Trasse am Kreuz Löhne muss verlegt werden – Sperrung an Werster Straße A30: Verkehrsführung wird geändert

Löhne (WB). Die Arbeiten am vierten und letzten Bauabschnitt der A30-Nordumgehung haben begonnen. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Änderung der Verkehrsführung in der ersten Bauphase. In der nächsten Zeit werden Verkehrsteilnehmer aufgrund der Umleitungen etwas mehr Zeit einplanen müssen.

Von Sonja Gruhn
Um die Fahrbahn der A30 in Richtung Osnabrück im Bereich des Löhner Kreuzes verbreitern zu können, hat der Landesbetrieb Straßen NRW die Verkehrsführung etwas verändert. Ab dem kommenden Montag werden dort vier verengte Spuren den Verkehr aus beiden Fahrtrichtungen aufnehmen müssen.
Um die Fahrbahn der A30 in Richtung Osnabrück im Bereich des Löhner Kreuzes verbreitern zu können, hat der Landesbetrieb Straßen NRW die Verkehrsführung etwas verändert. Ab dem kommenden Montag werden dort vier verengte Spuren den Verkehr aus beiden Fahrtrichtungen aufnehmen müssen. Foto: Sonja Gruhn

In Fahrtrichtung Osnabrück hat der Landesbetrieb Straßen NRW am Donnerstag die Leitplanke zwischen Fahrbahn und Abfahrt am Löhner Kreuz entfernt und den Bereich ausgefräst. Hintergrund ist, dass die Fläche verbreitert wird, damit dort vier Fahrspuren – in verengten Verhältnissen – entstehen können.

Denn im Rahmen des Baus der Nordumgehung der A30 entstehen auch zwei Brückenbauwerke. Und eines der Widerlager muss dort errichtet werden, wo derzeit die Fahrbahn der A30 in Richtung Bad Oeynhausen verläuft. Deshalb müssen die vier Fahrspuren, jeweils zwei in jede Fahrtrichtung, zunächst auf den nördlichen Bereich verlegt werden.

»Zur Überführung des Verkehrs, der aus Richtung Osnabrück kommt, wird auf einer Strecke von mindestens 100 Metern auch der Mittelstreifen weggefräst«, sagt Andreas Meyer, Leiter der Regionalniederlassung OWL des Landesbetriebes. Ab kommenden Montag soll der Verkehr dann auf diese Weise umgeleitet werden.

Umleitungen

Autofahrer, die aus Richtung Herford über die B61 auf die A30 in Richtung Osnabrück wollen, müssen auch weiterhin zunächst in Richtung Bad Oeynhausen auffahren, an der Anschlussstelle Gohfeld abfahren, über die Brückenstraße und dann wieder in die gewünschte Fahrtrichtung auf die Autobahn auffahren. »Das wird auch noch einige Zeit so bleiben«, sagt Andreas Meyer.

Während der ersten Bauphase am Löhner Kreuz entsteht derzeit zudem ein Übergang von der A30 zur eigentlichen Auffahrt der B61 auf die Autobahn (Fahrtrichtung Osnabrück). Die Verkehrsteilnehmer fahren dann in die Gegenrichtung von der A30 auf die B61 auf. Grund dafür ist, dass in der zweiten Bauphase die Autobahnabfahrt auf die B61 aus Richtung Osnabrück nicht mehr möglich sein wird, sondern ebenfalls die Umleitung über die Anschlussstelle Gohfeld genommen werden muss.

Trasse wird verlegt

In der zweiten Bauphase wird im südlichen Bereich der A30 (Fahrtrichtung Bad Oeynhausen), etwa in Höhe der heutigen Auffahrt auf die B61, ein Stück neue Autobahn als temporäre Maßnahme gebaut. Dann könne der Verkehr komplett auf die südliche Fahrbahn verlegt werden, um das zweite Brückenbauwerk in Angriff zu nehmen.

»Dieser neue Autobahnabschnitt wird nur während der Bauphase benötigt. Teile davon werden später wieder zurückgebaut«, sagt Andreas Meyer. Denn mit der Fertigstellung der Nordumgehung werden anschließend dort anstatt vier nur noch zwei Fahrspuren benötigt: eine in Richtung Bad Oeynhausen und eine in Richtung Herford (B61).

Andreas Meyer und Projektleiter Sebastian Felgenhauer hoffen, dass diese Maßnahmen in sechs bis acht Wochen erledigt sind. Währenddessen gehen die Arbeiten in dem Bereich zwischen Schrägseilbrücke und Löhner Kreuz sowie die Erdarbeiten am Kreuz weiter.

Aber auch an anderen Stellen in Löhne wird der Landesbetrieb Straßen NRW in den nächsten Monaten aktiv sein.

Sperrung an Werster Straße

Während die Arbeiten auf der A30 bei laufendem Verkehr erledigt werden können, sieht das an dem Knotenpunkt Brückenstraße/Werster Straße etwas anders aus. »An der Werster Straße wird zwischen der Straße Osterfeldweg und der Oststraße eine Gehweganlage auf Hochbord gebaut und damit der Gehweg beidseitig verlängert«, sagt Andreas Meyer. Ebenso werde der Radweg von der Brückenstraße aus bis zur Oststraße verlängert.

»Er wird als eigenständiger Radweg neben dem Gehweg gebaut. An der Oststraße wird noch eine Querung eingerichtet, da es innerhalb der Ortsdurchfahrt keinen eigenen Radweg gibt.« Zudem werde beginnend im August die Kreuzung Brückenstraße/Werster Straße saniert. »Ziel ist es, Ende des Jahres dort alles fertig zu haben«, sagt Meyer. Dazu müsse die Werster Straße aus Richtung Löhne voll gesperrt werden.

»Verkehrsteilnehmer, die aus Bad Oeynhausen kommen, können nur in den ersten drei bis vier Wochen dort nicht entlang fahren. Danach ist der Knotenpunkt in Richtung Brückenstraße wieder befahrbar«, sagt Sebastian Felgenhauer. Für Anlieger – auch mit Lkw – gebe es keine Probleme.

Entsprechende Umleitungshinweise seien unter anderem auch auf den Internetseiten der Wirtschaftsförderer des Kreises Herford, der IHK und der Küchenmeile A30 zu finden, sagt Andreas Meyer. »Die Gewerbetreibenden in den Gewerbegebieten Brückenstraße und Löhner Straße sind informiert«, fügt er hinzu. Sie müssten dann ihre Lieferanten in Eigenverantwortung informieren.

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