Silke Buhr erhält Deutschen Filmpreis in der Kategorie »Bestes Szenenbild« Dritte »Lola« für gebürtige Löhnerin

Löhne/Berlin (WB/mcs). Erfolg in Serie: Zum dritten Mal nach 2006 und 2011 hat die gebürtige Löhnerin Silke Buhr am Freitag den Deutschen Filmpreis in der Kategorie »Bestes Szenenbild« erhalten.

Szenenbildnerin Silke Buhr freut sich in Berlin bei der Verleihung des 65. Deutschen Filmpreises  »Lola« über den Preis in der Kategorie  »Bestes Szenenbild« für den Film »Who Am I – Kein System ist sicher«.
Szenenbildnerin Silke Buhr freut sich in Berlin bei der Verleihung des 65. Deutschen Filmpreises »Lola« über den Preis in der Kategorie »Bestes Szenenbild« für den Film »Who Am I – Kein System ist sicher«. Foto: Jens Kalaene/dpa

Diesmal bekam sie die Auszeichnung für die Mitarbeit an dem Cyberthriller »Who am I – Kein System ist sicher«. Die Bauten von Silke Buhr hätten maßgeblichen Anteil an der Wirkkraft und Kohärenz der Bilder, heißt es im Programmheft zur 65. Verleihung des Deutschen Filmpreises in Berlin.
 
Das Szenenbild spiegele in Perfektion die Fragen um Identität, die der Film auf verschiedenen Ebenen diskutiere. Silke Buhr gehört seit langem zu den gefragtesten und meist beschäftigten Szenenbildnerinnen in der Branche. Nach der Tischlerlehre studierte sie Innenarchitektur in Detmold. Es folgte ein Aufbaustudium Szenenbild in München.

Seit 1997 hat sie für diverse Kino- und Fernsehproduktionen das Szenenbild gestaltet. Zu Silke Buhrs größten Erfolgen gehört die Mitarbeit an dem Oscar prämierten Film »Das Leben der Anderen«, wofür sie 2006 ihren ersten Filmpreis erhielt. 2011 folgte eine weitere »Lola« für das Szenenbild des Historiendramas »Poll«. Mittlerweile lebt die Künstlerin mit ihrer Familie in der Film-Metropole Berlin.

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