In Mennighüffen wird ein umfangreiches Programm für große und kleine Besucher geboten Wichtelwerkstatt und viel Kultur

Löhne (LZ). Besonders stimmungsvoll ist der Weihnachtsmarkt rund um die Mennighüffer Kirche am Samstag eröffnet worden. Der Glühweinduft und die weihnachtlichen Dekorationsartikel an den Hütten lockten am Wochenende die Besucher auf den elften Adventsmarkt in Mennighüffen.

Von Angelina Zander
Angela Groß (von links) und Christiane Hagemeier interessieren sich für die Holzarbeiten von Melanie Sohr. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Mennighüffen und die Einkaufsmeile Mennighüffen organisieren jährlich den Adventsmarkt. Die Hütten werden entweder von der Kirchengemeinden betrieben oder von Löhner Vereinen.
Angela Groß (von links) und Christiane Hagemeier interessieren sich für die Holzarbeiten von Melanie Sohr. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Mennighüffen und die Einkaufsmeile Mennighüffen organisieren jährlich den Adventsmarkt. Die Hütten werden entweder von der Kirchengemeinden betrieben oder von Löhner Vereinen. Foto: Angelina Zander

»Es ist ein Adventsmarkt mit Tradition«, betonte Bürgermeister Heinz-Dieter Held am Samstag zur Eröffnung. »Sie können den Adventsmarkt mit allen Sinnen genießen. Den Posaunenchor und die Chöre in der Kirche können Sie hören, Glühwein und Bratwurst schmecken und riechen, und zu sehen gibt es hier genug«, fuhr Held fort. Dies sei eine gute Kombination und ein willkommener Auftakt für die Weihnachtszeit.

Freunde treffen sich auf dem Markt

Der Adventsmarkt war wieder ein Ort, um Freunde und Bekannte zu treffen. So auch für Jessica Ruschmeier, die mit einigen Freunden den Markt an der Kirche besuchte. »Wir sind schon häufiger hier gewesen. Man trifft viele Bekannte und kann in schöner Atmosphäre einen Glühwein genießen«, sagte sie. Die besinnliche Stimmung schätzte auch Christiane Hagemeier, die an einem Stand Handgearbeitetes aus Holz verkaufte. »Mein Mann fertigt die weihnachtlichen Dekorationsartikel. Es gibt dabei unterschiedliche Verarbeitungen, zum Beispiel geschliffene Holzarbeiten und Figuren, die noch ihre Rinde besitzen.«

Handgefertigtes verkauften auch Marion Nolting und Nadja Knollmann. Sie boten unter anderem Schals und Körnerkissen sowie selbst gestaltete Schmuckgläser an. Überraschungen beim Kauf gab es immer wieder bei der Tombola der Werbegemeinschaft Einkaufsmeile Mennighüffen. Ein glückliches Händchen beim Ziehen bewies Emily Brückner. Sie gewann ein Glas und eine warme Mütze. Kurz danach war sie wieder am Lostopf, um noch einmal ihr Glück zu versuchen.

Laternenumzug für die Kleinen

Für die Kinder des Adventsmarktes gab es am Samstag ein Laternensingen. Sie zogen mit bunten Lichtern durch die Straßen und sangen weihnachtliche Lieder. Am Adventsmarkt angekommen, ging das Programm für die Kleinen sofort weiter. Die Wichtelwerkstatt im alten Konfirmandensaal lud zum kreativen Sternschnuppenbasteln ein. Auch dort erlebten die Kinder Weihnachten mit allen Sinnen. In der Weihnachtsüberraschungskiste entdeckten sie, wie Weihnachten schmeckt, aussieht und sich anhört, beispielsweise mit einem Film.

Das Thema »Weihnachten hören« deckte auch der Posaunenchor Mennighüffen ab. Am späteren Abend folgten weitere Konzerte im Rahmen der Offenen Kirche. Sie bot den Besuchern ein kulturelles Programm. Der Gospelchor Sound of Peace'n'Joy unter der Leitung von Andreas Wolanski präsentierte stimmungsvolle Musik, die den typisch weihnachtlichen Charakter ablegte. Weihnachtlich wurde es mit Claudia Knicker, die Advents- und Weihnachtslieder sang. Da Weihnachten nicht nur durch Musik beschrieben werden kann, sondern ebenso gut mit Geschichten, lasen Bürgermeister Held und Thomas Fründ Texte zum Advent.

Besuch des Nikolaus'

Der Sonntag begann mit einem Familiengottesdienst, den Pfarrer Kai Sundermeier zusammen mit dem Kindergarten Halstern und dem Posaunenchor Mennighüffen gestaltete. Ein Höhepunkt für alle Kinder war die vorzeitige Besuch des Nikolaus', der ja eigentlich erst eine Woche später kommt. Nachdem sie dem Mann mit dem Rauschebart persönlich ihre Wünsche mitgeteilt hatten, ging es in die Lebkuchenwerkstatt weiter.

Pfarrerin Anke Starnitzke betonte, dass der Adventsmarkt vor allem vom Ehrenamt lebe.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.