CDU-Fraktion nimmt Stellung zum geplanten Aqua-Fun-Neubau in Kirchlengern »Es wird kein teures Spaßbad geben«

Kirchlengern (WB). Bereits vor mehr als zwei Jahren wurde im Rat der Gemeinde Kirchlengern einstimmig beschlossen, dass das Hallen- und Freibad Aqua Fun als solches erhalten bleiben soll, aber erneuert werden muss. Die Sanierung des Hallenbades soll dabei nicht im Bestand erfolgen, sondern durch die Errichtung eines Neubaus. Nun nimmt das Thema wieder Fahrt auf.

Die Mitglieder der CDU-Fraktion Kirchlengern äußern sich zum Neubau des in die Jahre gekommenen Hallenbades Aqua Fun. Die CDU-Fraktion setzt sich nach wie vor dafür ein, dass es ein Schwimmbad in der bisherigen Form für Kirchlengern auch in Zukunft geben wird.
Die Mitglieder der CDU-Fraktion Kirchlengern äußern sich zum Neubau des in die Jahre gekommenen Hallenbades Aqua Fun. Die CDU-Fraktion setzt sich nach wie vor dafür ein, dass es ein Schwimmbad in der bisherigen Form für Kirchlengern auch in Zukunft geben wird.

In der letzten Sitzung des Arbeitskreises zum Aqua Fun wurde der Rahmenterminplan vorgestellt. Am 7. Mai wird dem Arbeitskreis ein erster Vorentwurf präsentiert. Dieser enthält dann realistische Zahlen der skizzierten Baumaßnahme und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für den Planungsentwurf. Erst wenn diese Zahlen vorliegen, kann seriös weiter beraten und entschieden werden.

»Leider wurde in der Vergangenheit das Thema Neubau nicht immer korrekt in die Öffentlichkeit transportiert«, so die CDU- Fraktion. Sie möchte deshalb klarstellen, dass entgegen anderslautender Behauptungen kein riesiges und teures Spaß- oder Wellnessbad geplant sei, sondern lediglich ein Ersatzbad für das in die Jahre gekommene derzeitige Aqua Fun. »Es soll vielmehr wieder ein Bad für die Bedürfnisse der bisherigen Kundschaft neu entstehen. Dabei müssen und sollen vor allem die Kosten bei den Planungen im Auge behalten werden«, so die CDU.

Verlässliche Zahlen für Planung notwendig

Allerdings sei eine konkrete Planung ohne verlässliche Zahlen nach Ansicht der CDU-Fraktion bisher nicht möglich. »Nunmehr wird jedoch anhand der im Arbeitskreis präsentierten Daten und Zahlen eine tatsächliche Auswahl der einzelnen Module möglich werden. Dabei beeinflussen die einzelnen Module nicht nur die Baukosten, sondern auch den jährlichen Zuschussbedarf für das Bad. Für uns sind neben den Baukosten der jährlich aus Steuermitteln zu verbringende Zuschussbedarf ein entscheidender Faktor«, sagt Frank Knickmeier, Vertreter der CDU-Fraktion im entsprechenden Arbeitskreis.

Auch einem Querverbund mit privaten Investoren steht die CDU-Fraktion positiv gegenüber. Dadurch gewonnene zusätzliche Besucher und Besuchergruppen könnten die Subventionierung beziehungsweise den jährlichen gemeindlichen Zuschuss weiter senken. Die CDU-Fraktion setze sich nach wie vor dafür ein, dass es ein Schwimmbad in der bisherigen Form für Kirchlengern auch in Zukunft geben soll.

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