25-jähriges Jubiläum der Gruppe aus Klosterbauerschaft Liebe zu Alt-Traktoreneint 152 Vereinsmitglieder

Kirchlengern  (WB). Silberhochzeit für die Liebe zum Trecker: Am Sonntag feierten die Alttraktoren-Freunde aus Klosterbauerschaft ihr 25-jähriges Jubiläum. Zeit, mit den mehr als 90 Gästen die vergangenen Jahre und Errungenschaften Revue passieren zu lassen.

Von Lucas Dutton
Die noch sieben verbliebenen Gründungsmitglieder der Alttraktoren-Freunde aus Klosterbauerschaft wurden geehrt: (von links) Manfred Vogt, Werner Tönsing, Achim Becker, Heinz Westerhold, Fred Eikötter, Achim Blase und Heiner Kreimer.
Die noch sieben verbliebenen Gründungsmitglieder der Alttraktoren-Freunde aus Klosterbauerschaft wurden geehrt: (von links) Manfred Vogt, Werner Tönsing, Achim Becker, Heinz Westerhold, Fred Eikötter, Achim Blase und Heiner Kreimer. Foto: Lucas Dutton

Fred Eikötter, erster Vorsitzender der Alttraktoren-Freunde, erinnerte in seiner Rede die Besucher daran, wie vor einem Vierteljahrhundert alles begann. »Elf Treckerliebhaber trafen sich in einer kleinen Holzhütte und gründeten diesen mittlerweile über 152 Mitglieder starken Verein«, berichtete Eikötter. Neben der Liebe zu den Alttraktoren verband die Gründungsmitglieder auch der Wunsch, alte Traditionen, Brauchtümer und landwirtschaftliche Arbeitsweisen zu bewahren.

Das erste offizielle Alttraktorentreffen fand bereits 1993 statt

Das erste offizielle Alttraktorentreffen fand bereits 1993 statt und gehört seitdem alle zwei Jahre zum festen Programm des Vereins. »Wir sind sehr gut vernetzt. Zu unseren Treffen kommen nicht nur unsere eigenen Mitglieder, sondern Treckerfreunde aus ganz Deutschland. So ist letztes Jahr sogar ein Verein aus Bremervörde angereist«, sagte Eikötter.

Eigenes Backhaus

2001 erwarben die Traktorenfreunde ihr erstes Vereinsheim auf dem Hof Homburg, welches jedoch drei Jahre später niederbrannte. Danach habe dann die Planung für ein neues Vereinsheim unweit des alten begonnen. Dieses konnte 2009 nach Renovierungsarbeiten eingeweiht werden. »Seitdem haben wir eine Werkstatt mit landwirtschaftlichen Geräten im Besitz. Zusätzlich haben wir noch ein eigenes Backhaus mit einem Lehmofen erbaut«, erklärt Fred Eikötter. Dieses werde genutzt, um Brot auf seine traditionelle Weise zu backen und diesen alten Brauch zu pflegen.

Auf die Frage nach seinem eigenen ersten Traktor erzählte der Vorsitzende, wie er mit seinem Schwager Achim Becker einen alten zugewachsenen Trecker im Wald gefunden habe. »Wir haben uns sofort an die Arbeit gemacht. Die Restauration hat sehr lange gedauert. Aber als wir endlich fertig waren, wussten wir, dass es sich wirklich gelohnt hatte«, erinnerte er sich.

Zum Abschluss wurde den noch sieben verbliebenen Gründungsmitgliedern jeweils eine Uhr überreicht und Fred Eikötter wurde für seinen 25-jährigen Vorsitz mit einer Urkunde geehrt.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.