Horst Hartmann berichtet bei den Landfrauen über Alltagskuriositäten Zum Schmunzeln und Nachdenken

Kirchlengern (WB). Mit dem Thema »Alltagskuriositäten zum Schmunzeln und Nachdenken« beschäftigten sich Kirchlengerns Landfrauen nun bei ihrem Treffen im Gemeindehaus Hagedorn. Gastgeberin und Landfrauen-Team-Sprecherin Beate Kipp hatte als Vortragenden Horst Hartmann, den ehemaligen Vorsitzenden des Kulturvereins, gewinnen können. Der sammelt seit Jahren erlebte Ereignisse in Wort und Bild zu der Thematik. Er präsentierte sie den Damen launig und auch mal ernsthaft.

Zum Thema Flaschenpfand hatte der Vortragende auch Anschauungsmaterial mitgebracht. Hier zeigt er es Beate Kipp.
Zum Thema Flaschenpfand hatte der Vortragende auch Anschauungsmaterial mitgebracht. Hier zeigt er es Beate Kipp.

Gleich zu Beginn widmete sich der Vortragende einem, wie er sagte »ganz kuriosen Thema«: Der Gesetzgebung und den Folgen rund um das Flaschenpfand in Deutschland. »Vieles kaum nachvollziehbar und ein abendfüllendes Thema ganz allein«, so seine Aussage.

50 Kuriositäten

Über 50 solcher Kuriositäten eine ganze Reihe auch aus Kirchlengern, hatte der Vortragende, vielfach bildhaft erläutert, für einen kurzweiligen Nachmittag mitgebracht.

»Kurios stellen sich viele kleine Alltagsnachlässigkeiten dar, die ohne weitere Überlegung auf die Menschheit losgelassen werden, aber schnell zum Bumerang werden können. Etwa wenn ein Bäcker damit wirbt, beim Kauf von fünf Brötchen ein knackfrisches dazu zu geben.« Oder wenn ein Hausbesitzer seine Einfahrt freihalten wolle und das Schild anbringe, »Dies ist ein Garagentor, nur ein Trottel parkt davor!« »Schlimmer und teuer wird es allerdings, wenn Gebrauchsanweisungen falsch sind, und bei Befolgen der Anweisung ein Schaden entsteht. Oder wenn die hochmoderne Einhandbedienung der Dusche so kompliziert ist, dass Wasser erst nach einer Rücksprache mit der Hotelrezeption fließen kann.«

Politik bekommt ihr Fett weg

Der Vortragende belegte auch das bildhaft aus einem Hotel, in dem schon Bundespräsident Wulff nächtigte. Ob man extra für ihn die Armatur mit Aufklebern ­– jedoch falsch – versehen hatte, konnte Hartmann nicht erläutern. Ein Schmunzeln der Anwesenden war ihm mehrfach sicher. Natürlich bekam auch die Politik ihr Fett weg. Die Nahrungsmittelindustrie habe ebenfalls immer ein paar Nettigkeiten auf Lager. »Etwa wenn die Mandarinen als ›ideal zum Essen‹ beworben werden«, so der Landfrauen-Gast.

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