Entscheidung im Stechen: Stefan Brinkmeier ist neuer König der Kirchlengeraner Schützen »Ich hab’s gewollt«

Kirchlengern (WB). Er ist Bünder, erst drei Jahre im Verein und schon König der Schützengesellschaft Kirchlengern: In einem spannenden Stechen hat sich Stefan Brinkmeier am frühen Montagnachmittag gegen seine Konkurrenten durchgesetzt.

Von Daniel Salmon und Rainer Grotjohann    
Stolz präsentiert Stefan »der Genüssliche« Brinkmeier die hölzerne Königsscheibe. Erst seit drei Jahren ist er Mitglied bei den Kirchlengeraner Schützen. Zur Königin erwählte sich der 50-Jährige Renate »die Vielfältige« Schnelle.
Stolz präsentiert Stefan »der Genüssliche« Brinkmeier die hölzerne Königsscheibe. Erst seit drei Jahren ist er Mitglied bei den Kirchlengeraner Schützen. Zur Königin erwählte sich der 50-Jährige Renate »die Vielfältige« Schnelle. Foto: Daniel Salmon

Im finalen Vergleich an der Scatt-Anlage in der Mehrzweckhalle der Elsegemeinde bewies der 50-Jährige die nötige Treffsicherheit. Der neue Regent behauptete sich gegen seinen Vorgänger Ulf Große Loheide, Michael Tödtmann, Stefan Brinkmeier sowie Eckhard und Sebastian Nordsieck.

Zu seiner Königin wählte s Stefan Brinkmeier, der für ein Jahr den Beinamen »der Genüssliche« trägt, Renate »die Vielfältige« Schnelle. Zum Adjutanten bestimmte der neue Schützenmonarch seinen Lebensgefährten Tobias Brinkmeier. »Der musste einfach mit in den Hofstaat«, so der Regent. Dem Adjutanten zur Seite steht Veronika Schünemann-Damjanovic. Thronpaare sind Bernd und Anette Schmidt, Sebastian und Yvonne Nordsieck sowie Michael und Daniela Tödtmann.

»Ich hab’s einfach gewollt und freue mich nun riesig«, sagte Stefan Brinkmeier, nachdem er die hölzerne Scheibe als Zeichen seiner Königswürde entgegengenommen hatte. Die Schützengesellschaft Kirchlengern sei ein toller Verein, locker und liberal, betonte der Regent: »Ich fühle mich hier einfach wohl.« Für seine Amtszeit hat er sich vorgenommen, den 180 Mitglieder zählenden Verein noch weiter zu öffnen: »Mit meiner Regentschaft will ich ein Signal setzen.«

Bereits am Sonntag war der Familientag über die Bühne des Schützenfestes gegangen – Spiele in der Halle, Kutschfahrten durch das Dorf und Schießwettbewerb mit dem Scatt-Gewehr. Hier brachte sich der Nachwuchs in Position. Letztlich setzte sich einmal mehr der Tödtmann-Clan durch. Janis (9), Enkel des Präsidenten und Sohn des zweiten Sportleiters, war der sicherste Schütze. Er hatte die Nase vorn vor seiner Schwester Hanna (7), auf Platz drei kam die Vorjahressiegerin Pia Fieseler.

Ebenfalls am Sonntag fand das Vergleichsschießen der örtlichen Vereine statt, sie gingen in Dreierteams an den Start. Mit je zwei Mannschaften starteten der DLRG-Ortsverein, und die Altliga des Sportvereins RW Kirchlengern, ebenfalls zum Gewehr griffen die Löschgruppe Kirchlengern-Mitte und die Löschgruppe Mennighüffen. Den Sieg sicherte sich schließlich die zweite Mannschaft des DLRG Kirchlengern, vor dem ersten DLRG-Team und dem Trio der LG Mennighüffen.

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