Zwei Schwerverletzte nach Frontalzusammenstoß B 239 wieder frei

Kirchlengern (WB). Lebensgefährlich verletzt worden sind am Freitagmorgen die Fahrer zweier Fahrzeuge auf dem Ostring (B 239) in Kirchlengern (Kreis Herford). 

Von Hilko Raske
Beide Wagen wurden zerstört. Die eingeklemmten Insassen mussten mit Spezialwerkzeug aus den Autos geholt werden.
Beide Wagen wurden zerstört. Die eingeklemmten Insassen mussten mit Spezialwerkzeug aus den Autos geholt werden. Foto: Hilko Raske

Ein 61-jähriger Mann war um 8.15 Uhr mit seinem BMW aus Richtung Lübbecke unterwegs. Kurz nach der Kreuzung Ostring/Lübbecker Straße kam ihm nach Aussage von Zeugen, so die Polizei, auf seiner Fahrbahn auf einmal ein schwarzer VW Touareg aus Richtung Kirchlengern entgegen. Beide Wagen stießen mit hoher Geschwindigkeit frontal zusammen.

Dabei wurden beide Fahrer lebensgefährlich verletzt. Die Fahrerin eines Schul-Kleinbusses, die hinter dem BMW unterwegs war, konnte noch rechtzeitig nach rechts ausweichen. Dabei kollidierte sie mit der Leitplanke. Die Frau blieb unverletzt, der Kleinbus wurde an der rechten Seite beschädigt. In dem Bus befördert der Förderverein des Johannes-Falk-Hauses Hiddenhausen Kinder. Glücklicherweise befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls aber keine Mädchen und Jungen im Fahrzeug.

Die Fahrer des Tuaregs und des BMW waren in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Die Polizei und der Notarzt vor Ort forderten deshalb technische Hilfe durch die Feuerwehr an. Unter der Leitung von Gemeindebrandmeister Frank Rieke rückten etwa 35 Einsatzkräfte der Löschgruppen Kirchlengern-Mitte, Nord, die Tagesalarmbereitschaft der Firma Hettich sowie die hauptamtliche Feuerwache Bünde mit zehn Fahrzeugen aus.

Mit Hilfe eines Scherenspreizers konnten die eingeklemmten Person aus den Autos gerettet werden. Sie wurden in Krankenhäuser transportiert. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Schaden beträgt etwa 70.000 Euro.

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