Bauhof-Mitarbeiter beginnen umgehend mit der Ausstattung – Hotline eingerichtet Altentagesstätte wird zweite Notunterkunft

Kirchlengern (WB). Die Gemeinde Kirchlengern richtet eine weitere Notunterkunft für Flüchtlinge ein. Die Mitarbeiter des Bauhofs beginnen ab sofort mit den Arbeiten, die Altentagesstätte in Kirchlengern als zweite Notunterkunft für Flüchtlinge auszustatten. Das teilte die Gemeinde jetzt mit.

Von Kathrin Brinkmann
Die Altentagesstätte in Kirchlengern an der Lübbecker Straße soll zur Notunterkunft für Flüchtlinge umfunktioniert werden.
Die Altentagesstätte in Kirchlengern an der Lübbecker Straße soll zur Notunterkunft für Flüchtlinge umfunktioniert werden. Foto: Hilko Raske

Die von der Gemeinde Kirchlengern nach wie vor bevorzugte vorrangige Unterbringung der Flüchtlinge in vorhandenen Übergangswohnheimen und in Privatwohnungen sei nicht mehr möglich. Alle Unterbringungsmöglichkeiten seien erschöpft, selbst die erst vor wenigen Tagen als Notunterkunft eingerichtete Sporthalle in Klosterbauerschaft werde in Kürze voll belegt sein.

Die Räumlichkeiten der Altentagesstätte in Kirchlengern wurden für die Umgestaltung als weitere Notunterkunft favorisiert, weil sie wie die Sporthalle in Klosterbauerschaft nicht für den Schulsport genutzt wird und auch relativ wenige Belegungszeiten hat. Außerdem ist es der Gemeinde Kirchlengern wichtig, nicht wieder auf eine Sporthalle zurückgreifen zu müssen, da dies einen weiteren Eingriff in den Sportbereich mit sich bringen würde.

Für Fragen zum Thema Flüchtlinge sind eine Hotline (Telefonnummer 05223/7573444) und ein E-Mail-Kontakt ( fluechtlinge@kirchlengern.de ) eingerichtet worden.