Horst Hartmann erhält das Bundesverdienstkreuz »Ehrenamt lohnt sich«

Kirchlengern (WB). Große Auszeichnung für einen großen Kirchlengeraner: Weil er sich in vielerlei Hinsicht um seine Heimatgemeinde ehrenamtlich verdient gemacht hat, ist Horst Hartmann jetzt mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.

Von Daniel Salmon
Bundesverdienstkreuzträger Horst Hartmann (Mitte) feierte mit Sohn Jan Henrik, Tochter Melanie, Ehefrau Hannelore sowie Kirchlengerns Bürgermeister Rüdiger Meier und Herfords Landrat Christians Manz die Verleihung der hohen Auszeichnung
Bundesverdienstkreuzträger Horst Hartmann (Mitte) feierte mit Sohn Jan Henrik, Tochter Melanie, Ehefrau Hannelore sowie Kirchlengerns Bürgermeister Rüdiger Meier und Herfords Landrat Christians Manz die Verleihung der hohen Auszeichnung Foto: Daniel Salmon

Während einer kleinen Feierstunde durfte Landrat Christian Manz – als höchster Repräsentant des Kreises Herford – dem 67-Jährigen die Auszeichnung ans Revers heften. Zahlreiche Freunde, Verwandte und langjährige Weggefährten Hartmanns wohnten der Zeremonie im Ratssaal der Gemeinde bei.

Nicht nur im Namen des Kreises sondern auch stellvertretend für Bundespräsident Joachim Gauck, NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und OWL-Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl bedankte sich Manz für den in vielerlei Hinsicht herausragenden ehrenamtlichen Einsatz des gebürtigen Oberbauerschafters. »Horst Hartmann hat sich über Jahrzehnte dafür eingesetzt, seine Heimat Kirchlengern lebens- und liebenswert zu gestalten«, führte der Landrat in seinem Grußwort aus. Der Geehrte stehe als herausragendes Beispiel dafür, dass ehrenamtliches Engagement in der Bundesrepublik wohlwollend wahrgenommen werde. Manz: »Diese Auszeichnung soll auch ein Anstoß dafür sein, Horst Hartmanns Beispiel nachzueifern.«

Auch Bürgermeister Rüdiger Meier lobte den 67-Jährigen in seiner Ansprache und zählte zudem sämtliche Verdienste des langjährigen CDU-Lokalpolitikers auf. Demnach habe sich Hartmann nicht nur um das kulturelle Leben in seiner Heimatgemeinde – unter anderem mit der Mitgründung des Vereins »Kultur offensiv« verdient gemacht, sondern auch zahlreiche Projekte in Kirchlengern angestoßen, wie das Biodiversitätskonzept, die Ausrichtung des Weihnachtsmarktes oder die Gründung des Feuerwehrmuseums in Häver.

»Ich könnte noch über eine Vielzahl weiterer Beispiele deiner Verdienste berichten, aber das würde den zeitlichen Rahmen dieser Feierstunde überschreiten«, wandte sich das Gemeindeoberhaupt direkt an Hartmann. Meier ergänzte: »Du übernimmst freiwillig Verantwortung und leistest wertvolle Arbeit für Kirchlengern. Hierfür möchte ich dir,  aber auch deiner Familie  und insbesondere deiner Frau danken.«

Auch der Geehrte bedankte sich bei seiner Gattin Hannelore, Tochter Melanie und Sohn Jan Hendrik für die jahrelange Unterstützung. »Ihr wart die Grundlage für diesen Orden und habt meine Arbeit für die Menschen in Kirchlengern mitgetragen«, sagte Hartmann, der auch auf die Bedeutung des Ehreamts einging: »Das ehrenamtliche Engagement lohnt sich nicht nur für die Gesellschaft, sondern auch ganz persönlich für denjenigen, der sich engagiert.«

Zum Abschluss der Feierstunde hielt Bürgermeister Meier für   den neuen Bundesverdienstkreuzträger noch eine besondere Überraschung bereit. Auf der Trompete  würdigte er Horstmanns Verdienste auch auf musikalische Weise – und zwar mit einer Darbietung von Frank Sinatras Klassiker »My Way«.

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