Planierungsarbeiten sollen diese Woche beginnen – Widersprüche der Anwohner Edeka-Baustelle liegt im Zeitplan

Hiddenhausen (WB/rkl). Ein imposantes Bild gibt der strahlend gelbe Bagger ab, der zurzeit von einem gewaltigen Schotterhaufen hinab auf die Edeka-Baustelle an der Kurzen Straße blickt. »Wir liegen gut im Zeitplan. Doch nachdem die Bauarbeiter in den vergangenen Wochen die ehemalige Kartonagenfabrik abgerissen und den gesamten Müll getrennt und entsorgt haben, ist nun erst einmal Weihnachtspause«, berichtet Antina Wehrmann, Assistentin der Geschäftsführung von Edeka Wehrmann.

Hoch über der Baustelle an der Ecke Löhner Straße/Kurze Straße thront ein Bagger der Firma Schröder. Er wartet auf seine nächsten Einsätze. Noch in dieser Woche sollen die Planierungsarbeiten für den neuen Edeka-Markt beginnen.
Hoch über der Baustelle an der Ecke Löhner Straße/Kurze Straße thront ein Bagger der Firma Schröder. Er wartet auf seine nächsten Einsätze. Noch in dieser Woche sollen die Planierungsarbeiten für den neuen Edeka-Markt beginnen. Foto: Ruth Matthes

Die Vorbereitungen für den geplanten Edeka-Neubau sollen in Kürze weitergehen. »Als nächstes muss das Gelände, auf dem zuvor die Fabrik sowie die Gebäude des Elektrofachmarktes Bergmeyer gestanden haben, planiert werden«, so Wehrmann. Danach folgt der Abriss von drei weiteren Häusern. Dabei handelt es sich um ein Gebäude an der Kurzen Straße und zwei Wohnhäuser an der Einigkeitstraße, die an das Grundstück von Wehrmann angrenzen.

Neubau soll im April beginnen

»Wir gehen davon aus, dass bis Ende März auch dort alle Aufräumarbeiten erledigt sind«, sagt Antina Wehrmann. Allerdings habe es nach der Offenlegung des geänderten Bebauungsplanes noch Widersprüche gegeben, die zunächst geprüft werden müssten. »Wir hoffen, dass sich die Angelegenheit schnell klären lässt und wir im April plangemäß mit dem Neubau beginnen können.«

Ihr Ehemann Peter Wehrmann will am Standort Löhner Straße einen modernen Markt mit 2500 Quadratmetern Verkaufsfläche und Glasfront über zwei Etagen bauen. In der oberen Etage ist Raum für Veranstaltungen und Verwaltung. Auch eine Außengastronomie soll es geben. Auf dem Gelände siedeln sich zudem einige kleinere Fachmärkte an, die sich oberhalb des Parkplatzes anschließen, der Raum für 200 Autos bietet. Bis Ende 2017 soll der neue Markt bezugsfertig sein. Erst dann wird das alte Geschäft abgerissen.

Kommentare

da kann

man froh sein, dass das nicht Straßen NRW oder eine Bau-Behörde geplant hat, denn die wären dann im nächsten Jahrhundert fertig...mit der Planung.

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