Warum die Asphaltkolonne an den Anfang der Bünder Straße zurückkehren muss Noch mal ganz von vorne

Hiddenhausen (WB). Es klingt paradox, aber die Bauarbeiter in Sundern kehren noch mal an den Anfang zurück, fangen quasi von vorne an. Doch das hat nichts damit zu tun, dass bei der Neugestaltung der Bünder Straße etwas schief gelaufen ist und nachgebessert werden muss.

Von Curd Paetzke
Zurück an den Anfang: Die Asphaltkolonne kehrt dorthin zurück, wo die Bauarbeiten im Mai 2014 begonnen haben. Zwischen dem Unternehmen Wachtmann und der Bike Arena werden jetzt noch die letzten 100 Meter Fahrbahn der Bünder Straße erneuert.
Zurück an den Anfang: Die Asphaltkolonne kehrt dorthin zurück, wo die Bauarbeiten im Mai 2014 begonnen haben. Zwischen dem Unternehmen Wachtmann und der Bike Arena werden jetzt noch die letzten 100 Meter Fahrbahn der Bünder Straße erneuert. Foto: Curd Paetzke

Hintergrund: Die Trasse in Sundern, die ab Ende August wieder befahrbar sein wird (das HERFORDER KREISBLATT berichtete), hat noch einen wenig ansehnlichen Abschnitt im unteren Bereich. Gemeint ist das marode und mit Schlaglöchern durchzogene Fahrbahnstück zwischen dem Rohstoffhandel Wachtmann und der Bike Arena Benneker.

Auch dieser Teil  soll noch mit einer neuen Deckenschicht versehen werden. Das bedeutet, dass die Asphaltkolonne, die sich bis zum  Kreisel kurz vor Lippinghausen vorgearbeitet hat, an den Anfang der Bünder Straße zurückkehren muss. Das wird natürlich wieder nicht gerade unerhebliche Verkehrsbehinderungen mit sich bringen. Die Bünder Straße wird während der Bauphase in der letzten Augustwoche  halbseitig gesperrt.

Außerdem wird eine Einbahnstraße eingerichtet: Aus Herford kommend, kann dann in Richtung Sundern gefahren werden. Wer indes aus Sundern heraus nach Herford möchte, muss für die Dauer von voraussichtlich einer Woche »hinten herum« auf der offiziellen Umleitungsstrecke über die Bundesstraße 239 fahren. Hiddenhausens Baukoordinator Alexander Graf: »Ob im Zuge der Fahrbahnerneuerung die Friedrich-Ebert-Straße gesperrt werden wird, steht noch nicht fest.«

Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Warum wurde dieses Stück nicht gleich zu Anfang gemacht?
 Die einleuchtende Erklärung dafür kommt von Alexander Graf: »Als noch im ersten  Bauabschnitt gearbeitet wurde, ging das nicht, weil die  Busse  die Friedrich-Ebert-Straße als Umleitung genutzt haben.« Und: Hätte man dieses Stück gemacht, als noch im zweiten  Bauabschnitt gearbeitet wurde, dann wären alle Firmen und Häuser zwar über die Einbahnstraße erreichbar gewesen – es wäre aber niemand mehr aus der Baustelle heraus gekommen, weil ja noch ab dem neuen Kreisel vor der Brauerei gesperrt war.  Graf weiter: »Dieses Problem besteht aktuell immer noch, weil auch die Arbeiten im dritten Bauabschnitt verhindern, dass man auf der anderen Seite wieder heraus fahren kann.«

Anstelle der Einbahnstraßenregelung eine Baustellenampel aufzustellen, hätten ebenfalls nicht funktioniert. Diese hätte maximal 80 Meter entfernt von der großen Ampelkreuzung an der Bünder Straße aufgestellt werden können. Das hätte zwangsläufig zu einem Rückstau des Verkehrs bis in den Kreuzungsbereich geführt.

Logische Schlussfolgerung: Deswegen gab es nur die Möglichkeit, dieses Teilstück der Bünder Straße ganz am Schluss zu machen.
Nach dieser einen, für die Autofahrer noch einmal harten  Woche in Sundern, hat der Schrecken dann endgültig ein Ende. Alexander Graf: »Wenn die 100 Meter Asphalt erledigt  sind, dann wird die Ortsdurchfahrt Sundern wieder für den Verkehr freigegeben.«

Kommentare

kann

es dann sein, dass dieses Teilstück 4-Spurig oder gar 6 spurig wird, damit die Linksabbieger von der B 61 in die Bünder Straße abbiegen können? Und wann wird die Bünder Stzraße 4 Spurig, damit es keine Staus beim EInfädeln gibt. Oder hat die ZUIHRENGUNSTENDOKUMENTEVERÄNDERNDE-Behörde Straßen NRW noch nicht darüber nachdedacht?

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