In Sundern setzen die Bauarbeiter zum Endspurt an Am Kreisel wird es noch mal eng

Hiddenhausen (WB). An der Bünder Straße in Hiddenhausen-Sundern ist der dritte und letzte Bauabschnitt angelaufen. Aber der hat es noch mal in sich: Auf einer Länge von etwa einem Kilometer wird die Fahrbahndecke erneuert – und der marode Kreisel kurz vor Lippinghausen gleich mit. Das wird zu Verkehrsproblemen führen.

Von Curd Paetzke
 Die Fahrbahndecke der Bünder Straße ist abgefräst und Bauarbeiter sind bereits damit beschäftigt, die Bordsteine und Rinnen längs der Trasse anzulegen. Der dritte Bauabschnitt erstreckt sich von der Straße Am Uphof bis zum Kreisel vor Lippinghausen.
Die Fahrbahndecke der Bünder Straße ist abgefräst und Bauarbeiter sind bereits damit beschäftigt, die Bordsteine und Rinnen längs der Trasse anzulegen. Der dritte Bauabschnitt erstreckt sich von der Straße Am Uphof bis zum Kreisel vor Lippinghausen. Foto: Curd Paetzke

Der Kreisel an der Einmündung Bünder Straße/Schweichelner Straße/Milchstraße ist der älteste Kreisverkehr im Gemeindegebiet. Der Schwerlastverkehr hat ihn langsam aber sicher ruiniert. Der so genannte Innenring ist lose und muss komplett ausgetauscht werden.

Das hat immense Auswirkungen auf den Verkehr, wie Hiddenhausens Baukoordinator Alexander Graf erläutert. Ganz dicht machen während der in der nächsten Woche beginnenden Baumaßnahme kann man den Kreisel nicht. Alexander Graf: »Der Kreisel wird quasi dreiviertel gesperrt und der Verkehr über eine Ampelanlage geregelt. Während die Bünder Straße in Richtung Schweichelner Straße befahrbar bleibt, gilt das für die Milchstraße nicht. Die nach Oetinghausen führende Straße wird für circa drei Wochen ab dem Kreisel gesperrt. »Das lässt sich einfach nicht vermeiden«, sagt der Baukoordinator, der weiß, dass Ortsunkundige große Probleme bekommen, wenn sie dort ein Ziel ansteuern wollen.

Denn: Die Milchstraße wird nur über Oetinghausen erreichbar sein Eine vernünftige Lösung, weiß Graf, gibt es in diesem Fall nicht: »Wer sich in der Gemeinde auskennt, dürfte zurecht kommen, aber für Auswärtige wird’s schwierig.« Ende August wird der ganze Spuk aber vorbei sein, denn dann sind die Bauarbeiten komplett abgeschlossen.

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