Markthalle: Gestaltungskonzept im Rat vorgestellt – Zonen durch Glaswände getrennt Stimmungsvolles Licht und feste Stände

Herford (WB). Heller und freundlicher soll die Markthalle im Zuge der Umgestaltung werden und festeingebaute Stände werden weitere Akzente setzen: In der Ratssitzung am Freitag wurde das neue Gestaltungskonzept vorgestellt.

Von Peter Schelberg
Lichtdurchflutet und mit dauerhaft eingerichteten Verkaufsständen an den Außenwänden – so soll sich die Markthalle nach ihrem Umbau ab 2019 präsentieren. Alle Stände sollen mit dunklen Holzelementen gestaltet sein. Grafik: Dipl.-Ing. Heinrich Böll
Lichtdurchflutet und mit dauerhaft eingerichteten Verkaufsständen an den Außenwänden – so soll sich die Markthalle nach ihrem Umbau ab 2019 präsentieren. Alle Stände sollen mit dunklen Holzelementen gestaltet sein. Grafik: Dipl.-Ing. Heinrich Böll

Charakter der Halle wird verändert

»Wir werden den Charakter des Hauses nicht verändern, aber die Halle«, kündigte Achim Pfeiffer vom renommierten Essener Architekturbüro Böll an, der sich begeistert von der Schönheit des Ensembles Rathaus/Markthalle zeigte. Deutliche Veränderungen werden es bei der Beleuchtung und bei der Architektur der Marktstände geben: Geplant ist ein akzentuierteres, stimmungsvolleres Licht: »Wir werden mehr Tageslicht in die Halle bringen«, sagte der Architekt.

Stände bleiben dauerhaft entlang der Wände installiert

Die Stände sollen dauerhaft entlang der Außenwände installiert werden. Im vorderen Bereich gibt es Tische zur Warenpräsentation, an den bislang kahl gebliebenen Wänden mit den hohen Fensterbrüstungen stehen künftig Regale. Eine durchgehende Holzrahmen-Pergola wird zum verbindenden gestalterischen Element, das die Stände optisch überdacht. Tafeln an der Pergola-Front kennzeichnen den jeweiligen Stand und sein Warenangebot. In dem verbindenden Holzrahmen verborgen ist auch eine indirekte Beleuchtung mit Strahlern, die an die Hallendecke gerichtet sind.

Fensterbänder im Dach lassen mehr Tageslicht herein

Zusätzlich sollen Fensterbänder in der Südseite des Daches Tageslicht in den bislang eher dunklen Raum lassen. Die Marktstände sollen aus naturbelassenem Holz bestehen, zum Teil schwarz gebeizt. Einige werden mit Kühlung, Strom oder Wasseranschluss ausgestattet. Als »Mittelinseln« sollen vier Stände im Raum stehen, aber bei Bedarf flexibel an andere Stellen rangiert werden können. Auch eine Showküche soll es geben.

Glaswände trennen drei Zonen

Im wesentlichen sind drei große Zonen vorgesehen, die durch transparente Glaswände getrennt sind. So lasse sich die Bespielbarkeit der Halle besser steuern und bei Bedarf eine Teilnutzung der Halle ermöglichen, verdeutlichte Pfeiffer. Metallelemente im Boden definieren die Ein- und Ausgänge.

Am Rathausplatz sind künftig die beiden Haupteingänge – der im Westflügel wird für die Tourist-Info und den Saal genutzt.

Eckhart Klemens (SPD) lobte das Konzept als »sehr stimmig«. Sein Fraktionskollege Hans-Gerd Adolphy unterstrich, dass die »neue« Alte Markthalle komplett barrierefrei durchgeplant sei.

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