Betreiber der Herforder Großraumdiskothek rührt Werbetrommel und lässt viele Fragen offen Go Parc verkündet letzte Party – oder auch nicht

Herford (WB/acl). Für einen Moment wird sich der eine oder andere Partygänger vielleicht erschrocken haben: Die Herforder Diskothek »Go Parc« lädt zur letzten Party ein. Aber ganz so dramatisch scheint es dann doch nicht zu sein. Vielmehr rühren die Betreiber die Werbetrommel.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: dpa

»Aus, Schluss, vorbei« heißt es zunächst auf der Facebook-Seite des Betreibers Hype Nightlife GmbH. »Wir schließen!«. Am 3. März soll demnach die »letzte Party« steigen (nachdem Dschungelkönigin Jenny Frankhauser zu Gast war). »Wer uns kennt weiß jedoch, dass wir nicht still und heimlich verschwinden, sondern das Ganze mit einem riesigen Knall beenden werden!«

Klingt erst mal ziemlich final, ist es aber wohl eher nicht: »Nach 33 Jahren heißt es Zeit für Veränderung«, schreibt der Betreiber, gefolgt von einer Ankündigung, dass die Disko umgebaut werden soll – und ein neuer Betreiber das Zepter übernimmt. Ob die Wiedereröffnung unter neuer Führung erfolgen wird, ist allerdings unklar.

Denn die Hype Nightlife GmbH existiert noch gar nicht so lange. Im Handelsregister beim Amtsgericht Bad Oeynhausen geht die Gründung auf Oktober 2017 zurück. Seitdem untersteht der Go Parc der Gesellschaft.

Wann es nach dem Umbau weitergehen könnte, bleibt ebenfalls unklar – dass es im Go Parc aber wohl nicht die vollmundig angekündigte letzte Party war, ist wahrscheinlich...

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