Müllfahrzeuge mit Ein-Mann-Besatzung beim Rückwärtsfahren zu gefährlich SWK sortiert Seitenlader aus

Herford (WB). Seit Januar 2009 sind die grauen und grünen Tonnen in einigen Bezirken mit einem automatischen Seitenlader geleert worden. Wie berichtet, hat die SWK das Fahrzeug mit Ein-Mann-Besatzung Ende 2017 aus dem Verkehr gezogen. Ausschlaggebend hierfür war die verschärfte Anwendung und Kontrolle der Regelungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) bezogen auf die Problematik des Rückwärtsfahrens in der Abfallwirtschaft .

In Herford wird der Müll künftig wieder mit Heckladern abgeholt, deren Besatzung aus Fahrer und Lader besteht. Die nur mit einem Fahrer besetzten Seitenlader sind beim Rückwärtsfahren einen zu großes Sicherheitsrisiko.
In Herford wird der Müll künftig wieder mit Heckladern abgeholt, deren Besatzung aus Fahrer und Lader besteht. Die nur mit einem Fahrer besetzten Seitenlader sind beim Rückwärtsfahren einen zu großes Sicherheitsrisiko. Foto: dpa

Derartige Fahrmanöver sind nur noch unter Einsatz eines Einweisers zulässig. »Da somit stets eine zweite Person am Fahrzeug sein müsste, hätte sich hierdurch der betriebswirtschaftliche Effekt der Einsparung eines Laders überholt«, sagt Geschäftsführer Wolfgang Rullkötter. Die SWK ist im Rahmen der Ersatzbeschaffung deshalb wieder auf einen üblichen Hecklader mit Besatzung Fahrer/Lader zurückgeschwenkt.

Bereits im Zusammenhang mit der Verteilung der diesjährigen Abfallkalender hat die SWK flächendeckend über diese Änderung informiert. Die Tonnen können daher wieder die Standorte einnehmen, die sie auch schon vor Einsatz des automatischen Seitenladers hatten. Weiterhin bitten die Müllmänner darum, die Tonnen generell so hinzustellen, dass die Griffe in Richtung Straße zeigen. Dies erleichtert die Entsorgung.

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