Lübberstraße: Liefertermin für Pflastersteine aus Spanien steht noch nicht fest Weitere Verzögerung droht

Herford (WB/pjs). Nach dem überraschenden Baustopp in der Lübberstraße können unter Umständen noch einige Wochen verstreichen, bis die Pflasterarbeiten wieder aufgenommen werden können: Das bestätigte Stadtpressesprecherin Susanne Körner gestern auf Anfrage.

Die Lübberstraße bleibt bis auf weiteres Baustelle: Seit 13. Juli ruhen die Pflasterarbeiten.
Die Lübberstraße bleibt bis auf weiteres Baustelle: Seit 13. Juli ruhen die Pflasterarbeiten. Foto: Peter Schelberg

Wie berichtet, waren falsche Granit-Pflastersteine mit zu rauer Oberfläche geliefert worden. Das aus Spanien gelieferte Material habe zudem anstelle der von der Stadt Herford geforderten Mikrofase eine deutlich sichtbare abgerundete Kante.

Vertreter der Stadt haben am Montag neue Mustersteine begutachtet: »Sie sind in Ordnung, die Qualität passt«, sagte die Pressesprecherin. Die Baufirma müsse nun über den Großhändler noch klären, wie schnell eine ausreichende Menge Steine aus dem Steinbruch in Spanien nach Herford geliefert werden könne. Erst dann werde die Firma sagen können, wann die Arbeiten an der Lübberstraße weitergehen. »Das wird voraussichtlich erst am kommenden Montag klar sein. Bis dahin ruht die Baustelle«, sagte Körner.

Arbeiten bereits am 13. Juli eingestellt

Die Arbeiten in der Lübberstraße waren bereits am 13. Juli eingestellt worden. »Wir können nach jetzigem Stand eine weitere mehrwöchige Verzögerung nicht ausschließen«, räumte die Pressesprecherin ein. Ob die Lieferzeit für die in Spanien georderten Granitsteine beispielsweise zwei oder sechs Wochen oder mehr betrage, sei völlig offen. »Benötigt wird Granitpflaster für eine Fläche von 1500 Quadratmetern«, sagte Susanne Körner. Die gelieferten Muster reichten nicht aus, um mit den Arbeiten zu starten, weil nur einige wenige Paletten mit Granitsteinen zur Verfügung stünden.

Gepflastert werden soll in einer Kombination aus Grauwacke und Granitsteinen – wie in der Bäckerstraße. Mit Spannung sehen Anwohner und Verwaltung nun der Ankündigung der Baufirma entgegen. »Eine andere Möglichkeit haben wir zurzeit leider nicht – das alte Pflaster ist ja bereits aufgenommen worden«, erläuterte die Pressesprecherin.

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