Gewinner der HK-Kartenverlosung sehen ihre Heimat aus der Luft Der Wind trägt den Ballon davon

Herford (WB). Gibt es eine bessere Gelegenheit, seine Heimat kennenzulernen, als mit einem Heißluftballon durch die Luft zu gleiten? Für Horst-Walter Balke und Meike Balke wohl kaum. Die Freikarten-Gewinner genossen die einstündige Fahrt über die Hansestadt.

Von Sophie Hoffmeier
Für Clarissa Van Langen, Horst-Walter Balke, Meike David und Lilly Berghaus (von links) ging es mit Pilot Frank Dawitz (hinten Mitte) bei der Ballonfahrt in luftige Höhen.
Für Clarissa Van Langen, Horst-Walter Balke, Meike David und Lilly Berghaus (von links) ging es mit Pilot Frank Dawitz (hinten Mitte) bei der Ballonfahrt in luftige Höhen. Foto: Sophie Hoffmeier

Mitten in Herford türmte sich die riesige Ballonhülle auf. Das sei schon etwas Besonderes, erklärte Manuel Henninger, Gebietsleiter bei der Herforder Brauerei. Der Heißluftballon startete nicht, wie sonst üblich, auf einem Flugplatz, sondern auf dem Schotterplatz vom Friedrichs-Gymnasium.

Darüber freute sich Meike David, die genauso wie Horst-Walter Balke einen der Plätze ergattern konnte, die das HERFORDER KREISBLATT, die Herforder Brauerei und der Aloha Beachclub verlost hatten. Die 44-Jährige ist Vermessungstechnikerin und schaut sich Städte deshalb besonders gerne von oben an. Von ihrer Tochter habe sie für die Fahrt einen Auftrag bekommen: »Sie geht auf das Friedrichs-Gymnasium. In unserem Luftbildband ist die Schule hinter einer Wolke verschwunden. Ich habe ihr versprochen, für sie ein Foto zu machen.«

Auch für Horst-Walter Balke ist es nicht die erste Ballonfahrt, dafür aber die erste in der neuen Heimat: »Ich bin zugezogen und würde die Stadt gerne von oben kennenlernen.« Vorher hat er in Lemgo gelebt, wo er vor 16 Jahren die erste Fahrt erlebte.

Alle müssen mit anpacken

Doch bevor beide Gewinner in die Luft gehen konnten, musste erstmal gearbeitet werden. »Aktives Ballonfahren« heißt es bei der Luftsportschule Gerhard Berwanger. Alle Passagiere halfen tatkräftig beim Aufbau mit. Fünf Leute haben im Korb neben dem Piloten Platz.

Mit von der Partie waren neben den Gewinnern noch Clarissa Van Lengen sowie Anna und Lilly Berghaus, die Töchter von Beachclub-Betreiber Frank Berghaus. Für die Drei war es die erste Fahrt, weshalb sie vor dem Start ziemlich aufgeregt waren. Mit Pilot Frank Dawitz und Ballonfahrt-Unternehmer Gerhard Berwanger hatten sie ein erfahrenes Team an ihrer Seite, das ihnen die Angst nehmen konnte. »Wir befördern etwa 800 Passagiere im Jahr«, sagte Berwanger.

Start nach dem dritten Versuch

Der Aufbau der großen Ballonhülle gestaltete sich zunächst schwierig: Erst kamen zu viele Böen und beim zweiten Mal löste sich eine der Kletten. Deshalb musste der Korb wieder gekippt werden, um von Neuem zu beginnen. Doch beim dritten Versuch klappte es. Gegen 20 Uhr war alles bereit für den Start. Dann ging alles ganz schnell: Der Ballon stieg rasch in die Lüfte und trug seine Passagiere mit dem Wind über die Hansestadt.

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