Herforder Gymnasiasten bringen Musical auf die Bühne des Stadttheaters Mit dem RGH auf Zeitreise

Herford (WB). Jedes Geschichtsbuch macht die Reise in die Vergangenheit möglich. Viel schneller aber konnten Besucher des Musicals »Die unglaubliche Reise mit der Zeitmaschine« von Martin Falk am Donnerstagabend durch die Zeiten reisen. Lediglich den Satz »Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, lasst uns in die Zeiten fliegen« brauchte es an diesem Abend, um gemeinsam mit der Musical-AG des Ravensberger Gymnasiums (RGH) spannende Abenteuer der Vergangenheit, aber auch der Zukunft zu erleben.

Von Annika Tismer
In bunten Kostümen und mit viel Humor präsentieren die RGH-Schüler das Musical »Die unglaubliche Reise mit der Zeitmaschine«.
In bunten Kostümen und mit viel Humor präsentieren die RGH-Schüler das Musical »Die unglaubliche Reise mit der Zeitmaschine«. Foto: Annika Tismer

Begegnung mit Noah

Denn Verena (Nisa Senyurt), Sarah (Angelina Wittke) und Lars (Jost Röttger) stiegen

gemeinsam mit ihren Zuschauern in eine Zeitmaschine und besuchten Cowgirls, Leif Erikson oder Noah. Gemeinsam mit dem Publikum beschäftigten sie sich mit der Entdeckung Amerikas, mit den traurigen Clowns oder der Zukunft, in der es Roboter und eine Koch-Wasch-Bügel-Spülmaschine geben könnte.

Musik von Orchester und Chören

Unter der Leitung von Stefanie Hemecke, Ulrike Henning-Siekermann, Renate Thalmeier, Birgit Konze und Sabrina Probst hatten die Schülerinnen und Schüler das Stück im Laufe der vergangenen Monate einstudiert. Das Musical-Orchester, der Musical-Chor und die Jahrgangsstufenchöre der Klassen 5 und 6 hatten dafür gemeinsam geprobt und das Stück nun im Herforder Stadttheater für Eltern, Großeltern und Freunde präsentiert.

Lehrer überzeugen mit viel Humor

Herausragend dabei die vielen Solisten und Darsteller, die sich alleine auf die Bühne stellten und textsicher sangen oder sprachen. In jeder der besuchten Zeiten gab es gleich mehrere Akteure, die als Marsmännchen, Bettler oder Wikingerinnen auf die Bühne traten und mit aufwendigen, selbst gestalteten Kostümen begeisterten. Für besonders humorvolle Momente sorgten dabei die Auftritte der Lehrer Hans-Werner Nolting und Ralf Seifert, die als Hausfrau oder gealterter Schüler auf die Bühne kamen. Wie viel Engagement hinter dem Musical steckte, zeigten die vielen unterschiedlichen Akteure, die koordiniert werden mussten. Aber auch die Requisiten oder Bühnenbilder und nicht zuletzt das Musical-Orchester, welches im Konzertgraben spielte, sorgten für reichlich Applaus, den das Publikum gerne spendete.

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