Neue Dauerausstellung im Museum: Hobbyschauspieler präsentieren Stück Szenen einer Stadt

Herford(WB). Sonntagspromenade auf dem Wall, die Lust auf Tabak, das unaufhaltsame Voranschreiten der Zeit: Mit vollkommen unterschiedlichen Themen beschäftigen sich die Laiendarsteller, die zurzeit ein Stück für das Städtische Museum vorbereiten.

Von Hartmut Horstmann
Das richtige  Outfit für eine  Party der 20er Jahre: Elisa Cziborra,  Christiane Vormbaum, Hans-Dieter Gärtner, Inge Thiel und Nadja Iusowa (von links) bereiten sich auf ihren   Auftritt am 24. April vor. Sie spielen  Szenen, die mit der Stadthistorie  zu tun haben.
Das richtige Outfit für eine Party der 20er Jahre: Elisa Cziborra, Christiane Vormbaum, Hans-Dieter Gärtner, Inge Thiel und Nadja Iusowa (von links) bereiten sich auf ihren Auftritt am 24. April vor. Sie spielen Szenen, die mit der Stadthistorie zu tun haben. Foto: Hartmut Horstmann

Zur Aufführung kommt das szenische 45-Minuten Stück am 24. April – wenn in der Villa Schönfeld der erste Teil der Dauerausstellung eröffnet wird. In ihr werden das 19. und 20. Jahrhundert thematisiert. Dabei geht es auch um die Geschichte der Familie Schönfeld, der das Gebäude einst gehörte.

Gemeinsam mit den fünf Akteuren hat sich die Bielefelder Regisseurin Karin Wedeking von den Museumssexponaten inspiriren lassen – so zum Beispiel von einem großen Stadtmodell aus Holz, auf dem der alte Stadtwall zu sehen ist. Von da aus ist der gedankliche Weg zur heutigen Wallpromenade nicht weit.

Für diese zeichnete der Verschönerungsverein veranwortlich. Daraus sei eine bestimmte Szenenidee entstanden, erläutert Karin Wedeking. Der Verschönerungsverein feiere ein Fest und dabe sehe man Damen mit Sonnenschirmen und Hüten über die Promenade flanieren.

Am Eröffnungstag wird die gespielte Collage auf fünf Szenen zweimal gespielt. Um elf Uhr beginnt der Festakt, an den sich das Theaterspiel anschließt. Eine zweite Vorführung ist für den späten Nachmittag geplant.

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