Mehrfach-Schutz ist teilweise ausverkauft – Lieferengpässe der Pharmafirmen durch erhöhten Bedarf Impfstoffe für Kinder fehlen

Herford (WB). Herforder Kinderärzte schlagen Alarm, weil  Impfstoffe fehlen. Vor allem Mehrfach-Impfstoffe sind nicht zu bekommen.

Von Moritz Winde
Ein kleiner Piks schützt gegen Krankheiten: Weil bestimmte Mehrfach-Impfstoffe aber nicht mehr zu bekommen sind, müssen Kinderärzte improvisieren.
Ein kleiner Piks schützt gegen Krankheiten: Weil bestimmte Mehrfach-Impfstoffe aber nicht mehr zu bekommen sind, müssen Kinderärzte improvisieren. Foto: Moritz Winde

Dazu zählt der Vierfach-Schutz gegen Diphtherie, Keuchhusten, Kinderlähmung und Tetanus. Die Gründe  sind unterschiedlich.

Dr. Helmut Pabel ist seit 1997 niedergelassener Kinder- und Jugendarzt an der Bismarckstraße. Impfstoff-Mangel gebe es häufiger, diesen extremen Engpass aber habe er noch nie erlebt. Er ist sauer und in  Sorge. »20 Prozent meiner jugendlichen Patienten muss ich ungeimpft nach Hause schicken, weil derzeit der für sie vorgesehene Vierfach-Impfstoff  nicht zu bekommen ist. Das ist unbefriedigend. Und es  kann gefährlich werden.« Dann nämlich, wenn sich ein Kind ansteckt.

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