Unterstützergruppe veranstaltet Kundgebung auf der Siekerwiese Begegnung zwischen Bürgern und Flüchtlingen

Herford (HK/pjs). Mit einer Kundgebung mit Mahnwache will die Herforder Kampagne »Solidarität mit Geflüchteten – gegen Ausgrenzung und Rassismus« am Samstag, 26. September, auf die Situation von Flüchtlingen aufmerksam machen und informieren.

Leon Ragati, Joshua La Mura und Kevin Stock (von rechts) organisieren die Kundgebung mit.
Leon Ragati, Joshua La Mura und Kevin Stock (von rechts) organisieren die Kundgebung mit. Foto: Peter Schelberg

Eingeladen sind nicht nur Anwohner der Harewood-Kaserne und dort untergebrachte Flüchtlinge, sondern alle interessierten Bürger. Die Kampagnen-Gruppe besteht aus Einzelpersonen, die überwiegend in anderen Vereinen und Organisationen aktiv sind und sich für Flüchtlinge engagieren: »Wir wollen für einen freundlichen Umgang werben und zu einem besseren Zusammenleben mit Flüchtlingen beitragen«, sagt Sprecher Leon Ragati.

Dazu gehöre auch, »ein Bild des Willkommens in die Öffentlichkeit zu tragen«. Ragati und die übrigen Mitglieder sehen hier Handlungsbedarf, da es immer wieder vorkomme, dass staatliche Stellen, aber auch Gruppen und Bürger Flüchtlinge nicht gut behandelten.

Die Kundgebung soll eine Möglichkeit der Begegnung zwischen Bürgern und Asylsuchenden bieten: »Wir wollen erreichen, dass die Menschen hier miteinander reden, dass Vorurteile abgebaut und neue Kontakte geknüpft und auch Hilfen angeboten werden können.« Flüchtlingen könne so gezeigt werden, dass es viele Herforder gebe, die sich für ihr Schicksal interessieren, hoffen Ragati und seine Kollegen.

Unterstützt wird die Kundgebung auch von Pfarrer Berthold Keunecke und dem Flüchtlingsunterstützerkreis der Emmausgemeinde, den Falken, einer Musikgruppe aus Integrationsklassen der Hauptschule und der Alevitischen Gemeinde.

Beginn ist um 15 Uhr auf der Siekerwiese hinter der Aral-Tankstelle an der Mindener Straße.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.