Herforder sollen Wasser vorsichthalber abkochen Keime im Trinkwasser?

Herford (WB). Das hat es in Herford noch nicht gegeben: Die Bürger sollen das Trinkwasser ab sofort abkochen, um mögliche Keime abzutöten. Die Stadtwerke sprechen von einer Vorsichtsmaßnahme.

Bei einer Routineuntersuchung sind Keime im Herforder Trinkwasser gefunden worden. Die Bürger werden deshalb aufgerufen, das Wasser vor dem Verzehr abzukochen. Das gilt zum Beispiel auch fürs Zähneputzen. Es handelt sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Bis Samstag sollen weitere Proben analysiert sein.
Bei einer Routineuntersuchung sind Keime im Herforder Trinkwasser gefunden worden. Die Bürger werden deshalb aufgerufen, das Wasser vor dem Verzehr abzukochen. Das gilt zum Beispiel auch fürs Zähneputzen. Es handelt sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Bis Samstag sollen weitere Proben analysiert sein. Foto: Thomas F. Starke

Telefonservice

»Betroffen ist das gesamte Herforder Stadtgebiet inklusive der Stadtteile wie zum Beispiel Elverdissen, Stedefreund, Diebrock, Eickum, Laar, Herringhausen, Schwarzenmoor, Falkendiek. Hiddenhausen, Spenge und Enger sind nicht betroffen«, schreiben die Stadtwerke Herford auf ihrer Internetseite. Ein Kundenservice sei rund um die Uhr unter 05221/922590 erreichbar.

Bei routinemäßigen Trinkwasserproben im Herforder Stadtgebiet ist eine Belastung mit Keimen festgestellt worden. Weitere Proben sollen nun klären, ob tatsächlich eine Keimbelastung im Trinkwasser vorliegt, oder ob die Keimbelastung durch einen Fehler bei der Probeentnahme oder bei den Untersuchungen verursacht wurde. Bis voraussichtlich Samstag werden diese Ergebnisse vorliegen.

»Bis dahin sollte Trinkwasser im Herforder Stadtgebiet abgekocht werden, bevor es für den Verzehr oder für die Zubereitung von Speisen und Getränken genutzt wird«, sagt Dr. Marie-Luise Kluger. Die Leiterin des Kreisgesundheitsamtes fügt an: »Das Abkochen ist eine reine Vorsichtsmaßnahme. Wir wollen auf Nummer sichergehen. Durch das Abkochen werden Keime abgetötet und das Wasser kann dann unbedenklich benutzt werden.«

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des WESTFALEN-BLATTES, Lokalteil Herford.

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