Stadt quartiert 24-Jährigen nach Hausverbot in Container ein Wohnungsloser sorgt am Homberghof für Ärger

Herford (WB). Eine ungewöhnliche Unterkunft sorgt für Ärger am Homberghof: Die Stadt Herford hat zwischen den leerstehenden Gebäuden einen Wohncontainer aufgestellt, um einem wohnungslosen 24-Jährigen eine vorübergehende Bleibe zu geben.

Von Peter Schelberg
In diesem Baucontainer (dahinter der blaue Sanitärcontainer) zwischen den leerstehenden Gebäuden der früheren Notunterkünfte am Homberghof wurde der 24-Jährige untergebracht
In diesem Baucontainer (dahinter der blaue Sanitärcontainer) zwischen den leerstehenden Gebäuden der früheren Notunterkünfte am Homberghof wurde der 24-Jährige untergebracht Foto: Peter Schelberg

Der junge Mann hatte zuletzt im Haus der Evangelischen Diakoniestiftung in der Werrestraße gelebt. Dort war ihm aber nach Angaben der Stadt Herford Hausverbot erteilt worden. Die Stadtverwaltung muss für eine alternative Unterbringung sorgen – der extra zu diesem Zweck aufgestellte Baucontainer nebst Sanitärcontainer diene als Zwischenlösung, hieß es.

Viktor Resler ist Sprecher der Gemeinde »Jesu Christie«, die am Homberghof ein Gemeindezentrum baut.

Mit Nachbarn auf der anderen Straßenseite ist der junge Mann offenbar nach kurzer Zeit in Streit geraten: Die Gemeinde »Jesu Christie«, die auf ihrem Grundstück ein Gemeindezentrum errichten will, hat gegen den 24-Jährigen Strafanzeige erstattet. Er habe Mitglieder der Religionsgemeinschaft beleidigt und bedroht, behauptet deren Sprecher.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Samstagsausgabe des Westfalen-Blattes, Lokalausgabe Herford.

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