Wohnungen für Asylbewerber werden hergerichtet Informationsabend zur Ulmenstraße

Herford (WB/ram). Bis zu 60 Asylbewerber könnten nach Auskunft von Lothar Sobek (Ausländerbüro der Stadt Herford) in den ehemaligen Briten-Wohnungen in der Ulmenstraße untergebracht werden. Gemeinsam mit Bürgermeister Tim Kähler und Dezernent Manfred Schürkamp informiert Sobek heute Abend die Anwohner der Ulmenstraße über die Pläne der Stadt. Die Veranstaltung in der Aula des Königin-Mathilde-Gymnasiums beginnt um 19 Uhr.

Bis zu 60 Asylbewerber sollen in den ehemaligen Briten-Wohnungen untergebracht werden.
Bis zu 60 Asylbewerber sollen in den ehemaligen Briten-Wohnungen untergebracht werden.

Für die Flüchtlinge sollen die Wohnungen in den Häusern Ulmenstraße 1, 5 und 7 hergerichtet werden. Wegen eines Kanalschadens kann das Gebäude Ulmenstraße 3 nicht genutzt werden. Entweder heute oder morgen wird die Stadt Herford von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) die Schlüssel für die Objekte ausgehändigt bekommen.

Spielzimmer für Kinder

»Wir werden dann mit einem Hausmeister und einem Techniker klären, ob im Vorfeld noch etwas repariert werden muss«, sagt Sobek. Anschließend werden die Wohnungen mit Betten, Möbeln und Elektrogeräten ausgestattet. Zudem sollen ein Spielzimmer für Kinder sowie ein Versammlungsraum eingerichtet werden. Mit dem Einzug der ersten Asylbewerber werden auch ein Sozialpädagoge sowie ein Hausmeister vor Ort sein, um den Asylbewerbern in der Anfangsphase behilflich zu sein.

Wichtige Hinweise werden in verschiedenen Sprachen und in Form von Piktogrammen auf den Fluren der Gebäude angebracht. »Außerdem spricht unser Hausmeister fließend Englisch«, betont Sobek. Die ersten Asylbewerber könnten bereits Anfang Februar in die Häuser einziehen. Vermutlich zählen dazu auch Menschen, die derzeit noch in der Geneisenaustraße untergebracht sind. Dort gibt es Momentan allerdings eine Überbelegung, so dass die Häuser an der Ulmenstraße auch in dieser Hinsicht Entlastung bringen sollen.

Kommentare

Und so beginnt der Wertverfall

Ohne sich Gedanken über die anderen Anwohner zu machen werden hier Mehrfamilienhäuser umfunktioniert.
Hat Herr Kähler sich über den Wertverfall der umliegenden Immobilien Gedanken gemacht. Auf diese Art und Weise der Unterbringung entsteht ein neues Problemviertel, wie die Nordstadt. Ich bin gespannt wie sich die Kriminalität, und ich denke da an Einbrüche, Diebstähle, Drogen- und Gewaltdelikten, in den kommenden Wochen verändert. Man darf gespannt sein!!

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