Fraktionen haben Beschlussvorschlag erarbeitet - Einigung ist aber nicht absehbar OGS-Finanzierung: Keine Lösung in Sicht

Herford (WB). Die Offene Ganztagsgrundschule muss aus ihrer finanziellen Schieflage befreit werden – und das möglichst schnell. Vertreter der Ratsfraktionen haben dazu jetzt einen Beschlussvorschlag formuliert. Eine Staffelung der Elternbeiträge soll die Situation demnach entspannen.

Von Christina Ueckermann
OGS-Fachkraft Malgosia Kehlenbrink unterstützt Pia (6) und Anthony (7) bei ihren Hausaufgaben.
OGS-Fachkraft Malgosia Kehlenbrink unterstützt Pia (6) und Anthony (7) bei ihren Hausaufgaben. Foto: Moritz Winde

Bislang zahlten Eltern monatlich 50 Euro für die Nachmittagsbetreuung ihrer Kinder im Offenen Ganztag. Den Rest der Kosten übernehmen die Stadt Herford und das Land. Die Beiträge reichen aber nicht mehr aus, um den Qualitätsanspruch zu halten. Eine speziell einberufene Kommission hat erarbeitet, dass 900 000 Euro nötig wären, um diese Standards zu halten.

Vertreter aller Fraktionen haben sich jetzt getroffen, um einen Vorschlag auszuarbeiten, wie die Finanzierungslücke geschmälert werden könnte. Demnach sollen die Beiträge in drei Stufen gestaffelt werden. Durch eine Erhöhung der Landesmittel und den höheren Elternbeitrag sollten so 373 800 Euro mehr für die OGS bereitgestellt werden.

Innerhalb der Fraktionen herrscht allerdings noch Uneinigkeit, ob die vorgeschlagene Lösung wirklich zum Ziel führen kann.

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