Haus Ulmenstraße als Alternative CDU und Grüne gegen Container-Dorf

Herford (WB). Die Ratsparteien von CDU und Bündnis 90/Die Grünen in Herford sprechen sich gegen die Errichtung eines Container-Dorfes für Flüchtlinge aus. »Dies kann nur die letzte Möglichkeit sein. Es müssen zuvor Alternativen geprüft werden«, sagte Angela Schmalhorst (Die Grünen).

Von Ralf Meistes
Die Herforder Stadtverwaltung möchte Wohncontainer (hier ein Bild von einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg) zur Unterbringung der Flüchtlinge nutzen. Die CDU spricht von einer Fehlentscheidung, die Grünen fragen Bürgermeister Tim Kähler nach Alternativen.
Die Herforder Stadtverwaltung möchte Wohncontainer (hier ein Bild von einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg) zur Unterbringung der Flüchtlinge nutzen. Die CDU spricht von einer Fehlentscheidung, die Grünen fragen Bürgermeister Tim Kähler nach Alternativen. Foto: Bodo Marks/dpa

In der vergangenen Woche hatten Bürgermeister Tim Kähler und Dezernent Manfred Schürkamp beschlossen, dass angesichts des Zuzugs von Flüchtlingen 60 Container angemietet werden sollen. Über den Standort des Container-Dorfes berät derzeit das Ausländerbüro der Stadt Herford.

Sowohl CDU als auch die Grünen sind der Meinung, dass Flüchtlingsfamilien auch in den ehemaligen Briten-Wohnungen in der Ulmenstraße untergebracht werden könnten. Diese Häuser dienten im vergangenen Jahr als Notunterkunft für Flüchtlinge. Die Stadtverwaltung, die über die Unterbringung der Flüchtlinge entscheidet, hatte sich gegen den Standort Ulmenstraße ausgesprochen.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Mittwochsausgabe des WESTFALEN-BLATTES, Lokalausgabe Herford.

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