7. Matinee junger Musiker zum Jahresbeginn in Oldinghausen Von Klassik bis Pop

Enger (WB). Die Beiträge junger Musiker hätten große Bedeutung für die Kultur und die Zukunft der Stadt Enger, sagte stellvertretender Bürgermeister Ulrich Tuxhorn bei der Eröffnung der 7. Musikalischen Matinee zum Jahresbeginn.

Seit 2012 laden der Kultur- und Verkehrsverein und der Verein »engerIMPULSiv« jedes Jahr zu dieser Veranstaltung mit anschließendem Jahresempfang ein. Seit Beginn steht die Matinee in engem Zusammenhang mit dem Musikwettbewerb zur Nachwuchsförderung der Volksbank.

Choräle im Tangorhythmus

Mit altmeisterlichen Chorälen und deren Bearbeitung im Tangorhythmus eröffnete das Bläsertrio »relaTIEF« das Programm. Als jüngster Teilnehmer beeindruckte Felix Hartmuth am Klavier mit den Titelthemen von James Bond und Harry Potter. Sofie Hoffmann präsentierte mit »Glimmer of Hope« eine Eigenkomposition. Dem »Kiss the Rain« des Komponisten Yiruma vermochte Theresa Mester eine besondere Note zu geben.

Gitarrenklänge von Jannes Kruse, Carolin Meyer und Timo Schnelle erzeugten gespannte Stille bei den Zuhörern. Alexander Bitner führte dann mit Franz Schuberts Scherzo zu einem musikalischen Höhepunkt. Sein »Howl’s Moving Castle« des japanischen Komponisten Joe Hisaishi setzte einen Kontrapunkt zu Bildimpression des japanischen Gartens Bielefeld.

Tradition und Offenheit

Christoph Ogawa-Müller, Vorsitzende der veranstaltenden Vereine, betonte den bewussten Bezug der Kompositionen zum evangelischen Gemeindezentrum Oldinghausen. »Das ist ein Bekenntnis zur Tradition bei gleichzeitiger Offenheit.« Sowohl die Kompositionen aus Klassik und Populärmusik, als auch die anschließende Bildergalerie würden dies eindrucksvoll belegen. In einer zunehmend globalen Welt übernehme Enger bemerkenswert gestaltenden Anteil.

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