Deutsch-französischer Tag am WGE – Urkunden für Neuntklässler Buffet der Freundschaft

Enger (WB). Die deutsch-französische Freundschaft hat das Widukind-Gymnasium Enger (WGE) am Montag mit einem Buffet gefeiert. Die Schüler der 9c erhielten zudem Urkunden dafür, dass sie eifrig für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge gesammelt haben.

Von Daniela Dembert
Großer Andrang herrscht am deutsch-französischen Buffet im Widukind-Gymnasium Enger. Alina Hening (14) und Thanush Santharuban (14) bieten unter anderem Käsespieße und eine Gemüsequiche an. Ihre Mitschüler greifen gerne zu.
Großer Andrang herrscht am deutsch-französischen Buffet im Widukind-Gymnasium Enger. Alina Hening (14) und Thanush Santharuban (14) bieten unter anderem Käsespieße und eine Gemüsequiche an. Ihre Mitschüler greifen gerne zu. Foto: Daniela Dembert

Bunte Macarons, Käsespießchen, Croissants, Gemüsequiches und vieles Schmackhafte mehr reihte sich auf den Tischen im Foyer aneinander, im Eingangsbereich erklang französische Popmusik. Zahlreiche Schüler drängten sich um das Buffett, auf dem sich typisch deutsche Häppchen zu französischen Spezialitäten gesellten. Am Tag der deutsch-französischen Freundschaft, den die Schule anlässlich des Jahrestags der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages zwischen Konrad Adenauer und Charles de Gaulle am 22. Januar 1963 gefeiert hat, hatten Schüler aus Französisch-Kursen jahrgangsübergreifend Leckereien zusammengestellt, die sie verteilten. »Wir pflegen unsere Partnerschaft mit dem Collège Plan Menu in Voiron seit 38 Jahren, das Buffett gibt es noch nicht so lange«, erläuterte Fachschafts-Leiterin Andrea Schneider.

Aktiv für den Frieden

Die Mensa der Schule zierten bunte Plakate mit Redewendungen, die sowohl im deutschen wie im französischen Sprachgebrauch vorkommen und sich nicht im Sinn, wohl aber in Details der Wortwahl unterscheiden. »Wenn wir uns beispielsweise in die Höhle des Löwen begeben, werfen sich die Franzosen in das Maul des Wolfes«, erklärte Andrea Schneider, die mit den Kolleginnen Christiane Türk und Christina Brinkmann das Schülerbuffett unterstützt hatte.

Der Erste und auch der Zweite Weltkrieg waren noch geprägt von deutsch-französischer Feindschaft. Als Mahner für den Frieden ist die Deutsche Kriegsgräberfürsorge aktiv. »Damit die Toten nicht auf Schlachtfeldern verscharrt werden«, sagte Norbert Burmann, ehrenamtlicher Geschäftsführer des Volksbund-Kreisverbandes Herford. Gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Meyer bedankte er sich bei den Neuntklässlern dafür, dass sie im November 740 Euro für den Volksbund gesammelt haben. Insgesamt kann die Stadt Enger somit 1.474,99 Euro überweisen – die höchste Summe seit 2012.

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