WGE-Abiturienten gestalten künstlerischen Abend Agent 007 muss dieSchulleitung befreien

Enger (WB). Die Schulleitung des Widukind-Gymnasiums ist entführt worden und von den Tätern gibt es keine heiße Spur. Auch ist das Verschwinden der Seife von den Schulklos ein ungeklärtes Mysterium, das die Abiturienten des Jahrgangs 2017 bei ihrem künstlerischen Abend unter dem Motto »ABI 00(1)7 – Mission completed« auf´s Korn genommen haben.

Von Daniela Dembert
Das Geschoss, das Jan Kurowski und Tobias Kleinert im Labor für 007 (Lennart Steinkamp) entwickelt haben, ist sperrig, taugt höchstens zum Fliegentöten.
Das Geschoss, das Jan Kurowski und Tobias Kleinert im Labor für 007 (Lennart Steinkamp) entwickelt haben, ist sperrig, taugt höchstens zum Fliegentöten. Foto: Daniela Dembert

An Dramatik wurde dabei nicht gespart – ebenso wenig an Witz und Kreativität. Weil an der Bildungseinrichtung nach dem Verschwinden von Direktor Dr. Ulrich Henselmeyer und seiner Stellvertreterin Katrin Höcker-Gaertner Chaos ausbricht und sich ungewöhnliche Vorkommnisse häufen, wird Agent 007 zur Hilfe gerufen. Der smarte Spion, gespielt von Lennart Steinkamp, und sein Bond-Girl (Elea Uffmann) machen sich auf die Suche nach Spuren.

Druckluft-Kanone ist zu sperrig

Als wenig nützlich erweisen sich die technischen Errungenschaften aus Qs Labor: Die Druckluft-Kanone samt Kompressor ist viel zu sperrig und auch das Essiggurken-Stromaggregat kann das Energie-Problem des solarbetriebenen Bond-Bobby-Cars nicht wirklich lösen. Also werden die beiden allein investigativ tätig, führen Befragungen des Kollegiums durch – bekanntlich kommt der Täter nicht selten aus den eigenen Reihen – und treten mit Informanten weltweit in Verbindung. Urkomisch nahmen die Schüler den maroden Zustand des Schulgebäudes unter die Lupe und ließen natürlich auch die Marotten ihrer Lehrer nicht unkommentiert.

Die Leinwandepisoden des Schulthrillers wurden immer wieder von Theatersequenzen und Livedarbietungen mit Gesang und Tanz der Schüler kombiniert. Auch Beratungslehrer Christian Macke blieb nicht verschont. Er musste zum Tanzen auf die Bühne. Insider-Witze über Seifenspender, »Arbeitsehegatten« und Kursreisen gaben einen humorigen Rückblick auf die vergangene Schulzeit.

Ein Jahr lang an Planung gefeilt

An der Aufführung seien fast alle der 125 Abiturienten beteiligt gewesen, verriet Ina Brink vom Organisationskomitee. Mehr als ein Jahr lang hatte sie gemeinsam mit Emely Mauch und den anderen Komiteemitgliedern an den Planungen gefeilt. Geprobt haben wir hauptsächlich in den Ferien«, so Mauch. Stufensprecher Maurice Otto dankte Filmtechnikern, Bühnenbildnern und den Sponsoren.

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