Küchenmöbelhersteller investiert in Enger und Rödinghausen – Versand, Montage und Verwaltung ziehen um Störmer bald mit zweitem Standort

Enger (WB). Der Küchenhersteller Störmer vergrößert sich: In Bruchmühlen wird ein zweiter Standort für die Endfertigung eröffnet. Seinem Ursprungsort Enger bleibt Störmer Küchen aber weiterhin treu. Kürzlich hat das Unternehmen 1,5 Millionen Euro in Enger für ein Lager und eine Laserkanten-Anlage investiert.

Von Jana Schwalbe
Stefan Hofemeier, Geschäftsführer von Störmer-Küchen, ist zufrieden. Durch Effizienz-Maßnahmen können jährlich 120?000 Euro und jede Menge Verschnitt von Spanplatten eingespart werden. Möglich macht es eine neue Laserkanten-Anlage.
Stefan Hofemeier, Geschäftsführer von Störmer-Küchen, ist zufrieden. Durch Effizienz-Maßnahmen können jährlich 120?000 Euro und jede Menge Verschnitt von Spanplatten eingespart werden. Möglich macht es eine neue Laserkanten-Anlage. Foto: Jana Schwalbe

Mit dem neuen Produktionsverfahren über die Laserkanten-Anlage hat die Umbruchphase bei Störmer Küchen gerade erst begonnen: »Wir wollen uns weiterentwickeln. Aber um weiter zu wachsen, wird der Standort in Enger zu klein«, erklärt Geschäftsführer Stefan Hofemeier. Nach der Insolvenz von Brinkmeier Küchen in Rödinghausen-Bruchmühlen hat Störmer Küchen diesen Standort übernommen: »So brauchen wir nicht in einen Ausbau in Enger investieren und können einen Betrieb mit modernen Montageanlagen übernehmen.«

Dadurch, dass Versand, Montage und Verwaltung nach Bruchmühlen ziehen, verlagert sich der Hauptsitz von Störmer Küchen. Die Produktion wird allerdings weiterhin in Enger vonstatten gehen. Ab dem 10. August wird die Arbeit in Bruchmühlen aufgenommen. »Ich denke, dass der neue Standort die Unternehmensentwicklung nachhaltig fördern kann. Alle Arbeitsplätze bleiben erhalten und teilweise können auch neue geschaffen werden.«

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