Katholischer Pfarrer wechselt zum 1. Juni nach Steinheim in Höxter Heckeroth verlässt Enger und Spenge

Enger (WB). Der Glaube gehört für Ansgar Heckeroth so selbstverständlich zum Leben wie das Atmen. In Enger ist er das Gesicht der katholischen Kirchengemeinde St. Dionysius. Seit knapp 15 Jahren kümmert sich Heckeroth um die etwa 6500 Katholiken in Enger, Spenge und Hiddenhausen. Zum 1. Juli 2015 wird er die Region jedoch verlassen.

Von Kathrin Weege
Pfarrer Ansgar Heckeroth steht am Altar, im Hintergrund ist der 2014 sanierte Kirchraum zu sehen. Nach knapp 15 Jahren in Enger wird Heckeroth den Pastoralverbund Widukindsland im Sommer dieses Jahres verlassen.
Pfarrer Ansgar Heckeroth steht am Altar, im Hintergrund ist der 2014 sanierte Kirchraum zu sehen. Nach knapp 15 Jahren in Enger wird Heckeroth den Pastoralverbund Widukindsland im Sommer dieses Jahres verlassen. Foto: Kathrin Weege

 Heckeroth tritt dann eine neue Stelle als Pfarrer der katholischen Gemeinde in Steinheim in Höxter an. Er wird dort Nachfolger von Hubert Lange, der nach Peckelsheim gewechselt ist. Am 1. Januar 2017 wird er zusätzlich die Pastoralverbünde Nieheimer Land und Marienmünster übernehmen – und damit die Leitung des zu errichtenden großen Pastoralen Raums Steinheim.

Heckeroth hatte sich um neue Stelle beworben

Für eine persönliche Stellungnahme war Heckeroth gestern leider nicht zu erreichen. Beim Erzbischöflichen Generalvikariat in Paderborn war zu erfahren, dass sich Heckeroth selber um eine neue Stelle beworben hatte. »Hintergrund ist, dass er spätestens 2016 auf seine Stelle im Pastoralverbund Widukindsland verzichten muss. »Dann wird die Leitung des Pastoralen Raumes vom Pfarrer aus Herford, Gerald Haringhaus, mit übernommen«, sagte Maria Aßhauer aus der Pressestelle des Erzbischöflichen Generalvikariats Paderborn gestern auf Anfrage dieser Zeitung.

Die Entscheidung, dass Heckeroth die freie Stelle in Steinheim bekommen soll, hat die Zentralabteilung Pastorales Personal in Paderborn getroffen. Andreas Kurte, Leiter Pastorales Personal, sagte, dass er froh sei, die Stelle in Steinheim, an der nun personell große Not herrschte, mit dem erfahrenen Heckeroth sehr gut besetzen zu können.

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