Weiterbildungen für Sucht- und Gewaltprävention absolviert Ausgezeichnete Kitas

Bünde  (WB). Vier evangelische Kitas sind jetzt im Rahmen eines so genannten »Freunde«-Projektes ausgezeichnet worden. Uwe Holdmann vom Diakonischen Werk in Herford überreichte die Urkunden an die Kita-Leiterinnen von Bünde-Spradow und Hiddenhausen-Lippinghausen sowie vom Frühlingsweg und von der Lortzingstraße in Bünde-Mitte. Die Kindertageseinrichtungen beteiligten sich erfolgreich an der Fortbildung »Starke Kinder – gute Freunde«. Dieses so genannte Freunde-Projekt unterstützt die Sucht- und Gewaltprävention und wird von Referenten des Diakonischen Werks geleitet.

Die Kita-Leiterinnen Beate Lepper aus Spradow (von links), Annegret Lindner von der Lortzingstraße, Brigitte Sussick aus Lippinghausen und Jutta Babenhauserheide-Kura vom Frühlingsweg mit den Urkunden für ihre Kitas. Im Hintergrund ist Uwe Holdmann vom Diakonischen Werk zu sehen.
Die Kita-Leiterinnen Beate Lepper aus Spradow (von links), Annegret Lindner von der Lortzingstraße, Brigitte Sussick aus Lippinghausen und Jutta Babenhauserheide-Kura vom Frühlingsweg mit den Urkunden für ihre Kitas. Im Hintergrund ist Uwe Holdmann vom Diakonischen Werk zu sehen.

Zu den Inhalten der Fortbildung gehören unter anderem das kindgerechte Vermitteln lebenspraktischer Fähigkeiten wie etwa Problemlösung, Selbstbehauptung und das Verbessern der individuellen Frustrationstoleranz. Damit sollen junge Menschen zum einen gestärkt werden. Zudem soll ihnen ein zufriedenes Leben ermöglicht werden – ohne Suchtmittel als Ersatzbefriedigung und ohne Gewalt als Lösungsmittel.

Mit eigenen Ideen an der Fortbildung beteiligt

Insgesamt wurden 50 Mitarbeiterinnen und ein Mitarbeiter geschult. »Wir konnten uns alle auch mit eigenen Ideen an der Fortbildung beteiligen«, berichtet beispielsweise Annegret Lindner von der Bünder Kita an der Lortzingstraße. Und ihre Kollegin Beate Lepper von der Betreuungseinrichtung in Spradow ergänzt: »Die Teilnahme an dem Projekt empfand ich auch deswegen als sehr gut, weil alle Kolleginnen zu einem besonderen Thema eine gemeinsame Weiterbildung erhielten.«

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