Hergang des Crashs in Bünde weiter unklar – Polizei zieht Sachverständigen hinzu Tödlicher Unfall: Handydaten ausgewertet

Bünde (WB/sal). Die Ermittlungen der Polizei zum tödlichen Crash auf der Hansastraße am vergangenen Freitagabend dauern an. »Der genaue Hergang und die Ursache des Unfalls sind nach wie vor unklar«, sagte Uwe Maser, Sprecher der Herforder Kreispolizeibehörde, auf Anfrage.

Der demolierte Lieferwagen und das Rad des Opfers waren von der Polizei sichergestellt worden.
Der demolierte Lieferwagen und das Rad des Opfers waren von der Polizei sichergestellt worden. Foto: Daniel Salmon

Wie berichtet, war ein Radfahrer beim Versuch die Fahrbahn zu queren, im Ortsteil Muckum kurz vor der Grenze zu Rödinghausen von einem Lieferwagen erfasst worden. Der 63-jährige Bünder war knapp 20 Meter durch die Luft auf einen angrenzenden Acker geschleudert worden. Er war noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen erlegen. Reanimierungsversuche der eilig herbeigeeilten Rettungskräfte hatten keinen Erfolg gehabt.

Opfer trug eine Warnweste

An besagtem Abend hatten die Beamten zunächst auch das Handy des 57-jährigen Bad Oeynhauseners, der hinter dem Steuer des Lieferwagens saß, sichergestellt. »Und zwar um abzuklären, ob während der Fahrt telefoniert wurde. Aber das ist offensichtlich nicht der Fall gewesen«, erklärte Uwe Maser.

Die zuständigen Ermittler der Verkehrskommissariats haben nun in Absprache mit der Bielefelder Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen hinzugezogen. Dieser soll ein so genanntes Vermeidbarkeitsgutachen und ein Lichtgutachten erstellen. So soll herausgefunden werden, ob der schwere Unfall gegebenenfalls vermeidbar gewesen wäre.

Nach Angaben der Polizei soll das Opfer, dass in Richtung Rödinghausen unterwegs war und nach links auf eine Grundstückseinfahrt einbiegen wollte, eine Warnweste getragen haben.

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