BTW-Dance-Festival beeindruckt durch Choreografie Schlag auf Schlag Unterhaltung pur

Bünde (WB). 14 Teams, 13 Trainer, 160 Akteure auf der Bühne, sechs Techniker und unzählige Helfer. Tanz, Akrobatik und Kunstturnen bot am Wochenende der Bünder Turnverein Westfalia (BTW). Vor allem begeisterte eines: Ein für Bünde ganz neues Showkonzept, das an Professionalität kaum zu überbieten war.

Von Annika Tismer
Für ihre Nummer »Be a hero« fliegen die »Tiny Cheerleader« in Helden-Kostümen über die Bühne. Sportliche Eleganz und Muskelkraft kommen hier zum Einsatz.
Für ihre Nummer »Be a hero« fliegen die »Tiny Cheerleader« in Helden-Kostümen über die Bühne. Sportliche Eleganz und Muskelkraft kommen hier zum Einsatz. Foto: Annika Tismer

Gesehen haben die ausverkaufte BTW-Dance-Show im Stadtgarten am Samstag gleich stolze 560 Zuschauer. Und die bekamen eine Show der Extraklasse geboten – die sechs Monate, in denen die Darsteller intensiv geprobt hatten, haben sich gelohnt. Bunt, action-geladen und äußerst abwechslungsreich war das etwa zweistündige Programm, bei dem alles stimmte – vom Bühnenbild über die Kostüme bis hin zu den beeindruckenden Choreografien.

Da waren zum Beispiel die Allerkleinsten vom Sport im Hort, die als wilde Tiere verkleidet durch Feuerreifen sprangen. Oder die Tiny Cheerleader, die im Helden-Kostüm mit spektakulärer Cheer-Akrobatik begeisterten. Mit dabei waren aber auch die Kunstturnerinnen, die in rasanter Geschwindigkeit über die Bühne und durch die Luft wirbelten.

14 Nummern lang ging es Schlag auf Schlag, bei der »Mitternacht« der Dynamite Dancer wurde es gruselig und die Mädchen des Kreativen Kindertanzes schickten die Besucher auf eine Zeitreise zurück in die 1980er-Jahre.

Perfektioniert wurden die Auftritte durch jede Menge Licht und Ton – bunte Scheinwerfer, Konfettikanonen und zwei riesige Leinwände machten die Show besonders professionell.

Ins Leben gerufen worden war das neue Showkonzept von Trainerin Lyn Samson, die am Samstag sowohl auf als auch hinter der Bühne aktiv war und sich seit Monaten mit der Organisation der Veranstaltung beschäftigt hatte. Unterstützung hatte sie sich bei Marcus Kaiser geholt, der sich um die Halle und die Technik gekümmert hat. Insbesondere die letzte Woche vor der großen Show war dabei für alle Beteiligten eine enorme Herausforderung. »Hier wurde nicht selten bis morgens um drei gearbeitet, um alles perfekt vorzubereiten«, sagte Lyn Samson.

Am Ende aber sollte sich die viele Arbeit gelohnt haben – die Akteure lieferten eine grandiose Show ab und die Zuschauer waren restlos begeistert. »Das macht uns auf jeden Fall sehr stolz«, sagte Kaiser. Und auch Samson war hoch zufrieden. »Ich bin total glücklich, dass alle so viel Einsatz gezeigt und sich so sehr eingebracht haben«, sagte sie. Als Lohn für die Mühen gab es jede Menge Beifall für die Akteure.

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