Zwei Neubauten und ein Umbau im Bünder Land Aldi geht in die Offensive

Bünde/Rödinghausen/Kirchlengern (WB). Heller, komfortabler, größer – Aldi Nord startet mit gleich drei größeren Bauvorhaben eine Offensive im Bünder Raum.

Von Rainer Grotjohann
In Bruchmühlen haben die Abbrucharbeiten am alten Aldi-Gebäude begonnen. Auf dem weitläufigen Areal an der Bruchstraße / »Zum Kiebitzgrund« entsteht ein Neubau, der mit etwa 1000 Quadratmetern Verkaufsfläche knapp 300 Quadratmeter größer sein wird als der Altbau.
In Bruchmühlen haben die Abbrucharbeiten am alten Aldi-Gebäude begonnen. Auf dem weitläufigen Areal an der Bruchstraße / »Zum Kiebitzgrund« entsteht ein Neubau, der mit etwa 1000 Quadratmetern Verkaufsfläche knapp 300 Quadratmeter größer sein wird als der Altbau. Foto: Daniel Salmon

Seit Ostersamstag ist die Filiale auf dem Münchow-Gelände in Spradow geschlossen und wird dies noch mehrere Wochen bleiben. Bereits im Januar war mit Erweiterungsarbeiten im hinteren Bereich des erst vor sechs Jahren erstellten Gebäudekomplexes begonnen worden. Dies war noch bei laufendem Betrieb machbar, nun aber sind die Bauarbeiten im Eingangsbereich gestartet.

Zehn Jahre mehr auf dem Buckel hat die Filiale in Bruchmühlen. Hier ist gestern Vormittag mit den Abbrucharbeiten begonnen worden. Auf dem Areal wird ein kompletter Neubau entstehen, der bereits in wenigen Monaten bezugsfertig sein soll. Zieht sich die Längsseite des Altgebäudes entlang der Bruchstraße hin, wird die lange Seite des Neubaus entlang der Straße »Zum Kiebitzgrund« verlaufen. Während in Spradow die Verkaufs- und Nutzfläche nach Informationen dieser Zeitung zumindest nicht wesentlich erweitert werden soll, wird die Verkaufsfläche in Bruchmühlen, wo eine Nutzfläche von 1372 Quadratmeter zur Verfügung stehen wird, künftig knapp 1000 Quadratmeter betragen; bislang waren es an dem Standort etwas weniger als 730 Quadratmeter.

In Bruchmühlen und Spradow treten die Vermieter als Bauherren auf.

In Bruchmühlen und Spradow treten die Vermieter als Bauherren auf, anders ist die Situation in Kirchlengern. Dort, an der Straße In der Mark / Ecke Mindener Straße, ist Aldi Nord Eigentümer des in Bau befindlichen Gebäudes. Knapp 1500 Quadratmeter Nutzfläche wird der Komplex haben, davon 900 Quadratmeter Verkaufsfläche, 200 mehr als im noch laufenden Aldi in unmittelbarer Nachbarschaft. Das Altgebäude wird abgerissen.

Auf dem Gesamtgelände wird dann in einem weiteren Bauabschnitt das zweite Einkaufszentrum in Kirchlengern komplettiert – mit einem Edeka-Markt mit etwa 2250 Quadratmetern Verkaufsfläche, einem Schuhfachhandel mit 430 Quadratmetern, einem Textilgeschäft mit 190 und einem Papierladen mit 90 Quadratmeter Verkaufsfläche. Aldi Nord wird mit seiner neuen Filiale dann Teil des Einkaufszentrums sein.

Ein Unternehmenssprecher sagte dieser Zeitung, an allen drei genannten Standorten würden die identischen Ziele verfolgt, die nicht auf eine Vergrößerung der Verkaufsfläche reduziert werden dürften. Der Zuwachs an Fläche werde zum einen zwar für eine Sortimentserweiterung gebraucht, dies insbesondere für den so genannten Frischebereich (Obst, Gemüse, Frischfleisch und Fisch), aber auch, um die Ware großzügiger und damit für den Kunden komfortabler präsentieren zu können. Kurz: mehr Platz für die Ware, mehr Platz für den Kunden. Für den soll der Besuch der neuen beziehungsweise umgestalteten Aldi Märkte zum Einkaufsvergnügen werden. Dafür soll nicht zuletzt eine bessere Belichtung sorgen.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.